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"Rock me, Amadeus"

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"Rock me, Amadeus"

 

War Mozart der erste Superstar?


1985 feierte Falco mit seinem Lied "Rock me, Amadeus" große Erfolge. In dem Text erhebt der österreichische Popsänger Mozart in den Rang eines Superstars, dem die Frauen zu Füßen lagen. Wieviel Wahrheit steckt darin?

Mit seinem Song "Rock me, Amadeus" stürmte Falco Mitte der 80er Jahre gleich in mehreren Ländern die Charts. Gleichzeitig sorgte er für ein ganz neues Mozart-Bild: Er beurteilte das Leben des Götterlieblings mit der gepuderten Perücke nach heutigen Maßstäben - und machte aus ihm kurzerhand einen Showstar. Dadurch brachte er den Komponisten einem großen Publikum näher. Doch traf er damit den Kern?

Den Text hat Falco zusammen mit den Brüdern Rob und Ferdi Bolland geschrieben. In vier Strophen wird das Leben Mozarts beschrieben - als wäre er ein Zeitgenosse. Gleich in der ersten Strophe verortet er den Komponisten in einer Jugendkultur:

 

1.Er war ein Punker
  Und er lebte in der großen Stadt
  Es war in Wien, war Vienna
  Wo er alles tat

 

……………………

 


2.Er hatte Schulden denn er trank
   Doch ihn liebten alle Frauen
   Und jede rief:
   Come and rock me Amadeus


……………………

 

 

3.Er war Superstar
   Er war populär
   Er war so exaltiert
   Because er hatte Flair

 


……………………

 

4.Er war ein Virtuose
   War ein Rockidol
   Und alles rief:
   Come and rock me Amadeus
  Amadeus, Amadeus...

 


……………………..

 

 

5.Es war um 1780
   Und es war in Wien
   No plastic money anymore
   Die Banken gegen ihn



……………………..


6.Woher die Schulden kamen
   War wohl jedermann bekannt
   Er war ein Mann der Frauen
   Frauen liebten seinen Punk


………………

 


Heute ist Mozart ein Star

 

……………………..

 

 

7."Und alles ruft noch heute
    Come
on, Rock me, Amadeus"
.

 

 

 

 

1.

2.

3.

4.

5.

6.

7.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

A

Noch weniger als ein Superstar war Mozart natürlich ein Rockidol. Als Virtuose erspielte er sich damals in Wien allerdings eine gewisse Popularität: Mozart war ein brillanter Pianist, und sein Ruhm als Klaviervirtuose überstieg den des Komponisten bei weitem - heute kaum noch denkbar.

B

Schulden hatte Mozart tatsächlich. Ab 1787 sank der Komponist in der Gunst des Wiener Publikums - zeitweise. Zwischen 1788 und seinem Todesjahr 1791 schickte er mindestens 20 Briefe an seinen Freund und Logenbruder Johann Puchberg, in denen er von ihm Geld erbat. Der Grund für diese "Bettelbriefe" lag weder in seiner angeblichen Armut begründet noch ist sie durch Alkoholkonsum zu erklären. Tatsache war: der geniale Tonsetzer konnte nicht mit Geld umgehen. Er gab mehr aus, als er einnahm. Auch der Lebenswandel seiner Frau Constanze mag dazu beigetragen haben. Am stärksten zu seinen finanziellen Problemen dürfte aber Mozarts Spielleidenschaft beigetragen haben. Der hatte eine Schwäche für Billard, Karten- und Glückspiele - oftmals ging es dabei um Geld. Ein Großteil seiner Schulden mag darauf zurückzuführen sein.

 

C

Die Zeitangabe ist sehr unpräzise: Mozart ist erst 1781 nach Wien übergesiedelt, nennenswert Schulden machte er erst in seinen letzten Jahren. Und Bankschulden hatte er keine - sein Geld lieh er sich bei ihm persönlich bekannten Leuten. Neben dem bereits erwähnten Logenbruder Puchberg waren dies Franz Hofdemel, dessen Ehefrau Mozarts Schülerin war, und der Kaufmann Heinrich Lackenbacher.


D
Starker Auftakt - doch leider führt die Bezeichnung "Punker" für Mozart in die Irre. Zwar war der Komponist ein origineller Charakter, hatte seinen eigenen Kopf und ging seinen eigenen Weg - dass er übermäßig aufsässig oder rebellisch gewesen sein soll, lässt sich aber nicht behaupten. Nur einmal hat sich Mozart wirklich mit den Obrigkeiten angelegt: als er 1781 mit seinem Arbeitgeber, dem Salzburger Fürsterzbischof Graf Colloredo, brach und sich für eine freie Künstlerexistenz in Wien entschied. Dabei soll es sogar zu einem Fußtritt gekommen sein - in Mozarts Hintern.

Bei der Abnabelung von seinem Vater setzte er seinen eigenen Kopf durch: Leopold Mozart war dagegen, dass sein Sohn das Dienstverhältnis in Salzburg aufgab und nach Wien zog. Auch gegen die Hochzeit Wolfgangs mit Constanze Weber leistete er Widerstand. Wolfgang Amadeus bereitete der Bruch mit seinem Vater zeitlebens große Probleme; in seinen Briefen wirbt er immer wieder um dessen Gunst.

 

E

Insgesamt zeichnet der Song "Rock me, Amadeus" also ein durchaus schiefes Bild von dem Komponisten. Überträgt man Mozarts Leben in die heutige Zeit, so hat Falco durchaus Recht: Für viele Menschen hat Mozart tatsächlich den Rang eines Popstars inne. So erklärten einer Umfrage des stern zufolge 84 Prozent der Bürger, Wolfgang Amadeus Mozart sei für sie bedeutender als die heutigen Popstars. Nur neun Prozent ziehen die modernen Popstars vor. Na, dann ist ja alles klar. Für Deutschland gilt:

 

 

F

Gerade in seinen ersten Wiener Jahren zwischen 1781 und 1786 genoss Mozart einige Popularität in der Stadt - allerdings war der Name lediglich einem Konzertpublikum bekannt, und das bestand aus Adel und gehobenem Bürgertum. Ein Superstar war er beim besten Willen nicht. Auch der späte Erfolg der "Zauberflöte", deren Arien teilweise zu Gassenhauern wurden, ließen ihn nicht in den Rang eines "Stars" aufsteigen - das hätte die Existenz von Massenmedien vorausgesetzt, und die gab es damals nicht.

 

 

G

Ebenso wenig wie die Schulden auf Alkoholkonsum zurückzuführen sind, lassen sie sich mit Frauen erklären. Dennoch ist die Behauptung nicht ganz falsch, Mozart sei "ein Mann der Frauen" gewesen. Was seins Erscheinung angeht, war er allerdings mit keinem schönen Aussehen gesegnet. Klein von Statur, mit einer blassen Gesichtsfarbe und vernarbter Haut, gab er kein schönes Bild ab. Der Schriftsteller Ludwig Tieck schrieb nach einem Treffen, der Komponist sei "eine unansehnliche Figur". Andererseits versuchte Mozart, seine äußerlichen Makel durch prunkvolle Kleidung zu kompensieren - dies verschlang eine Menge Geld.

 

Lange Zeit versuchte man in der Mozart-Geschichtsschreibung, seine Frauengeschichten herunterzuspielen. Dass das musikalische Genie auch körperliche Gelüste gehabt haben soll, passte einfach nicht in das romantische Bild eines Götterlieblings. Seine Cousine Anna Thekla - dem berühmt-berüchtigten "Bäsle" - war nur die erste aus einer ganzen Reihe von Frauen, mit denen Mozart intimen Kontakt hatte. Daran änderte auch die Hochzeit mit Constanze Weber 1782 nichts. Seine Affären waren zumeist Opernsängerinnen oder eigene Schülerinnen - auch in der Liebe blieb Mozart also der Musik verbunden. Mozart war übrigens nicht der einzige Untreue in der Ehe: Seine Frau Constanze war auch kein Kind von Traurigkeit.

 

 

 

 

 

Lösung :

 

 

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D

B

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C

G

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