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Zsófia Kárpáti-Duka

Sitten und Bräuche des Kirchenjahres in Werischwar/Pilisvörösvár

 

Die vorliegende Arbeit mochte einen Überblick über die Feste des Kirchenjahres geben und untersuchen wie in einem ungarndeutschen Dorf Werischwar/ Pilisvoros-vár im Ofner Bergland die Traditionen überliefert worden sind Behandelt wird nicht nur der liturgische, sondern in erster Linie der paraliturgische Ideenkreis d h wie sich die Liturgie im Alltagsleben des Dorfes widerspiegelt Dabei werden die Tage und Brauche erwähnt, die im Vergleich zum Gewohnlichen doch etwas Besonders aufweisen Die Lucken, die sich bei den einzelnen Beschreibungen der Feste nachweisen lassen, gehen in den meisten Fallen darauf zurück, daß Werischwar durch seine Lage - die unmittelbare Nahe der Hauptstadt - doch weitgehend urbanisiert ist, und deshalb die Mehiheit der Brauche nur in dei Eiinnerung der alteren Leute weiterlebt Die Generation, die die Traditionen nicht nur aus der Erzählung der Eltern kennt, ist heute schon gealtert, die Zeit treibt uns also an, da sonst diese , Farbflecke" des Lebens ein für alle Mal verschwinden werden

AUS DER GESCHICHTE VON WERISCHWAR

Auf dem Gebiet des heutigen Dorfes lebten lange Zeit die Romei Seinen Namen erhielt Werischwar aber von den Türken Eine Festung aus Planken wurde zu dieser Zeit erbaut Da ihre Mauern rot waren, wurde die Festung „roter Turm" genannt Im Laufe der Turkenherrschalt winden auf diesem Gebiet zahlreiche Kampfe geführt, die das Leben vernichteten, wie wir in der „Beschreibung" von 1766 lesen können .Werischwar ist ein von langen Jahren her ganz ruiniertes vndt oedes Dorff (MARLOK 1978, 46) Die deutschen Siedler kamen überwiegend aus Bayern „Die Besiedlung dieser Landschaft erfolgte nicht auf einmal, sondern erst nach und nach Bis zur Mitte des achtzehnten Jahrhunderts kam die Hauptmasse der Siedler Nachher trafen nur noch kleine Gruppen oder Einzelpersonen, besonders Handwerker, ein" (BONOMI1940, 43)

Außerdem bestand die Bevölkerung des Dorfes aus Bergleuten und Weinbauern Dei Steinbergbau spielte im Wirtschaftsleben des Doifes eine wesentliche Rolle „Die Kohlengrube in Werischwar wurde durch eine belgische Fiima angelegt Der großangelegte Kohlenbergbau verursachte einen großen Wohnungsmangel Deshalb wurde die Kolonie errichtet, deren Hauser auch in unseren Tagen gebraucht werden Die deutschen Siedler waren zum größten Teil katholisch Kaum war das Volk seßhaft geworden, verlangte es auch schon nach einem Gotteshaus " (MARLOK o J, 28) Die Kirche wurde gegen 1700 erbaut, im Jahre 1705 eingeweiht und im Laufe der Geschichte mehrmals umgebaut Außei dei Kiiche gibt es in Werischwar zwei Kapellen die Stekkelkapelle und die Waldkapelle Die erste tragt den Namen der Familie, auf deren Grundstuck die Kapelle stand Die Kirche und beide Kapellen stehen heute unter Denkmalschutz

DAS KIRCHENJAHR

Der Mensch hat schon immer das Jahr als ein kultisches Ganzes aufgefaßt und halt die kosmischen Wendungen bis heute in Evidenz. Die Ordnung des christlichen Jahres entwickelte sich aus dem alttestamentlichen Kult, den Bräuchen des antiken Heidentums und denen der europäischen Völker. Sie wurde mit dem astronomischen bzw wirtschaftlichen Jahr koordiniert. Das Kirchenjahr stimmt mit dem bürgerlichen Jahr nicht ganz iiberein. Es beginnt Anfang Dezember mit der Adventszeit, und dauert bis zum nächsten Dezember.

DEZEMBER

4. Dezember, Barbara

Barbara, eine altchristliche Märtyrerin (gestorben: 3O6) ist eine der am meisten verehrten Frauenheiligen des ungarischen Mittelalters und der Barockzeit Der Legende zufolge war sie im Mittelalter die Patronin des guten Todes. Es ist bekannt, daß Barbara eine verehrte Schutzheilige der sich in ständiger Gefahr befindenden Bergleute von Mitteleuropa war. Der Barbarakult entfaltete sich in Ungarn gegen Ende des Mittelalters. Dabei spielte auch die seit dem 16. Jahrhundert wachsende Barbaraverehrung der österreichischen Grubenarbeiter eine Rolle. Nicht zuletzt trug die Bergarbeitereinwanderung zur Entwicklung des Barbarakultes der ungarischen Bergleute bei.

In Werischwar war dieser Tag der Kirchentag (kiritQg) der Grubenarbeiter  Sie haben ihn genauso begangen, wie im Dorf der Dorfkirchentag gefeiert wurde. Bevor die Bergleute in die Gruben eingefahren sind, haben sie immer zu ihrer Patronin gebetet.

DAS HERBERGSUCHEN

Das Herbergsuchen entfaltete sich im Lande erst zu Anfang dieses Jahrhunderts und folgte dabei dem österreichischen und süddeutschen Brauchtum.

Auf Herbergsuchen ging man zwischen dem 15. Dezember und dem Heiligen Abend bzw. 2. Februar. Die Zahl der Herbergsuchenden war festgelegt, es mußten wenigstens 9 Personen sein, doch die obere Grenze war offen. Die Teilnehmer gingen mit einem Bild der Heiligen Familie von Haus zu Haus. Wo der Abend verbracht wurde, mußte neben dem Bild immer eine Kerze brennen und ein kleiner Adventskranz wurde aufgestellt. Es wurde bis abends um acht Uhr gesungen und man betete gemeinsam den Rosenkranz sowie andere Gebete. Am Heiligen Abend gingen die Teilnehmer gemeinsam in die Kirche, wohin sie auch das Bild mitnahmen. Von Weihnachten bis zum 2. Februar -Lichtmeß- blieb das Bild bei der letzten Familie, hier mußte ebenfalls das Nachtlicht brennen. Am 2. Februar trafen sich die Herbergsuchenden wieder, aßen zusammen Abendbrot und sangen heilige Lieder.

24. Dezember, Heiliger Abend (heöligeomt)

Weihnachten ist das Fest der Geburt Jesu Christi, das Fest der Freude, der Familie und der Kinder Der Brauch, daß man zu Weihnachten einen Weihnachtsbaum aufstellt, ist überraschend jung, kaum älter als 100 Jahre In Ungarn diente dafür der Wiener Kaiserhof als Vorbild; so stellte die Aristokratie in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts die ersten Bäume im Lande auf. Obwohl die Wissenschaft die Vergangenheit, das Symbolsystem und die Funktionswandel des Weihnachtsbaumes noch nicht vollkommen geklärt hat, wissen wir jedoch, daß er in erster Linie ein Symbol des Frühlings war. Außerdem war mit ihm der Baum der Erkenntnis verbunden: Das Obst, die Apfel, mit denen der Baum geschmückt wurde, erinnern an den biblischen Apfel, das weiße Engelshaar an die Schlange.

Am Heiligen Abend wurde in jeder Familie der Weihnachtsbaum/der Christ-kindlbaum aufgekränzeltFrüher hatte man dazu nicht Fichten, sondern Kronewitteverwendet. Den Baum hat man mit Äp- feln, weißen Nüssen, Schokolade und Pomeranzenund mit Salonzuckerngeschmückt.

Auch in Werischwar war und ist heute noch das Christkindlsingen verbreitet. Mädchen von 10 bis 15 Jahren kommen am Abend zu jedem Haus und schreien hinein:  und wenn die Hausfrau „ Ja" sagt, dann treten sie ein.

Früher brachten sie den Weihnachtsbaum und auch die Geschenke für die Kinder mit Als sie hineingetreten waren, legten sie die Geschenke auf den Tisch, und eine Kerze wurde angezündet.

Die Christkindl kommen zu dritt oder zu viert: Als Engel, Erzzengel Gabriel, Maria und Joseph- das ist auch die Reihenfolge, in der sie das Haus betreten. Bekleidet sind sie mit schneeweißem Kittel (sröbmkitl mhd: kitel, kittel "leichtes Oberhemd für Männer, RockvJ, und damit die Kinder sie nicht erkennen, tragen sie die Haare offen, so daß sie das Gesicht verdecken. Sie haben auch eine Wiege mit dem kleinen Jesus dabei, die sie ebenfalls auf den Tisch stellen. Joseph kniet vor dem Tisch nieder und wiegt das Kindlein. Die Christkindl haben eine Kasse und nach ihrem Gesang sammeln sie Geld.

Früher waren im Dorf mehrere Gruppen unterwegs, die gesungen haben. Am Abend gingen sie alle in die Kirche, stellten sich vor den Altar und sangen vor der Mettedas Lied gemeinsam.

Am Heiligen Abend saß die Familie zusammen. Zu Abend aßen sie Fischgerichte; nach dem Essen mußte die Frau lange am Tisch sitzen. Später nahmen sie Feuerglut, Weihrauch und geweihte Blumen vom Fronleichnamstag, bespritzten die Glut mit Weihwasser und segneten damit die Hausecken.

Um 23 Uhr ging man zur Christmette. Bevor die Familie losging, hatten die Männer (mansbüld) dem Vieh Futter gegeben, denn man glaubte stark daran, wenn die Tiere während der Mette zu essen kriegen, können sie miteinander sprechen Auch hat man geglaubt, daß wahrend der Mette im Dorf Hexen herumrennen, die vor allem beim Denkmal zu sehen sind. Aber gesehen haben sie nicht alle, nur die Sonntagskinder.

25- Dezember, Heiliger Tag

Der Heilige Tag war das traute Fest der Familie. Deshalb arbeitete man an diesem Tag nicht. Sogar die Vorbereitung für das Kochen wurde schon früher erledigt, das Wasser wurde sowohl für die Küche als auch für die Tiere am Vortag geholt, der Schaffeivoll Wasser wurde schon vorher in den Stall gestellt. Man kochte nur das Mittagessen, die Arbeit wurde den ganzen Tag nicht erwähnt.

27. Dezember, Johannis

Der Apostel und Evangelist Johannis, der Prophet des Buches der Offenbarungen, ist einer der am meisten verehrten und in seiner Wirkung eine der inspirierendsten Gestalten der Volksüberlieferung. Eine spezifische Form der Ehrung Johannis' ist der Johannissegen, d.h. die Begrüßung, der Segen, der Trinkspruch mit Wein. Der Brauch des Weinsegens am Namenstag von Johannes hat sich durch die Premonter auch in Ungarn eingebürgert. Dieser Brauch lebt heute noch im Land, allerdings vorwiegend in Weinbaugebieten.

In Werischwar war am Johannistag morgens um 8 Uhr die Messe, in der der Wein und die Kolatschen (kulatsn) gesegnet wurden. Den Wein und die Kolatschen hatte man von zu Hause mitgebracht, in der Kirche auf den Tisch gestellt und vom Pfarrer segnen lassen. Nach der Messe trank und aß jedes Familienmitglied ein bißchen vom Gesegneten.

28. Dezember, Tag der unschuldigen Kinder

Der Tag der unschuldigen Kinder ist das Gedenkfest des Bethlehemischen Kindermordes. An diesem Tag ist der Brauch der Geißelung stark verbreitet: Der grüne Zweig ist das Symbol des Lebens, mit dessen Hilfe die Krankheit der Seele verjagt werden soll. Wie auch der Baum immer junge Zweige hervorbringt, so sollen auch die Kinder wachsen.

In Werischwar zogen morgens die Kinder die Decken über sich, weil die Mütter mitins Zimmer traten, um damit den Kindern die Beine zu kitzeln  Das wirkte gegen Faulheit und man sprang frischer aus dem Bett heraus.

31. Dezember, Silvester

Silvester ist das Fest des Papstes Silvester (214-355). Es ist der letzte Tag des bürgerlichen Jahres und die Vigilie des Neujahrs. Auf katholischen Gebieten ist es verbreitet, in den Kirchen Dank zu sagen.

Im Dorf fand die Danksagung um 18 Uhr statt. Zu Abend aß man im Familienkreis zu Haus, erst danach gingen die Dorfbewohner in die Wirtshäuser, wo sie bis Mitternacht feierten. Dann sind die Lichter dreimal ausgelöscht worden, erst danach wünschte man einander ein gutes neues Jahr. Dann wurde weiter getanzt.

JANUAR

1. Januar, Neujahr

Am 1. Januar gingen die Kinder des Dorfes Glück wünschen, sie sagten kurze Sprüche, wie:

„Ich bin der kleine Bengel

Ich stellemich in den Winkel

Laßt mich nicht so lang da stehen,

Weil ich muß noch in alle Häuser gehen.

Ich wünsch euch ein glückseliges neues Jahr

Besseres, wie das letzte war."

Am Abend feierte man weiter, die Fatzengingen zum Tanz und unterhielten sich bis Mitternacht im Wirtshaus. Zu Mittag durfte man an diesem Tag keine Henne kochen, weil man sagte, daß sie das Glück „zurücksehen" Das Glück ins Haus brachte dagegen das Spanferkel (speinfa'l) das am ersten Januar auf den Mittagstisch kam.

6.Januar, das Epiphanienjest

Das Epiphanienfest ist das Fest der drei Heiligen Konige Kaspar, Melchior und Balthasar.

An diesem Tarn gingen die Kinder als die Heiligen drei Könige im Dorf von Haus zu Haus, um das „Heilige-drei-König-Lied" zu singen. In der Kirche fand an diesem Tag die Wasserweihe statt. Wahrscheinlich ist die Tradition, daß man außer Wasser auch Salz, Brot und Kreide hat weihen lassen, noch aus der deutschen Heimat mitgebracht worden. Das geweihte Brot und Salz wurde unter dem Vieh verteilt, jedes Vieh bekam ein wenig.

Nachdem die Familie von der Kirche zurückgekommen war, wurden oben auf die Tür die Anfangsbuchstaben der Königsnamen aufgeschrieben. Zwischen die Buchstaben zeichnete man je einen Stern. Oft, wenn man auf die Buchstaben (K * M * B) schaute, sagten man einander: „Kätl macht das Bett"

FEBRUAR

2. Februar, Lichtmeß (lixtmais)

Mit Lichtmeß feiert man den Tag, an dem Maria dem mosaischen Gesetz gemäß Jesu in der Kirche vorgestellt hat. An diesem Tag findet die Kerzenweihe statt. Die Symbolik der Kerze kann auf verschiedener Weise interpretiert werden: Das Wachs erinnert an die menschliche Natur Jesu oder an die Sterblichkeit, das Licht dagegen an die Gottheit bzw. an den Glauben, der durch gütige Taten wirkt. Die geweihte Kerze ist einer der ältesten geweihten Gegenstände.

Auch in Werischwar wurden die Kerzen zu Lichtmeß geweihtDie gesegneten Kerzen wurden im Haus an die Wand, neben das Kreuz gehängt. Wenn es ein Unwetter (waitij.) gab, zündete man die Kerzen an, erst als das Gewitter vorbei war, wurden sie ausgelöscht.

3- Februar, Blasius

An diesem Tag findet der Blasius-Segen (blaz sain) statt. Blasius wird seit frühen Zeiten als Doktor des Halswehs (hoiswäh) verehrt. Der Pfarrer erteilte in der Kirche mit zwei Kerzen den Segen.

MÄRZ - APRIL

Fasching

Mit Lichtmeß setzt die Periode ein, die als Fasching bezeichnet wird.

Am Faschingssamstag wurden in jedem Haus Faschingskrapfen (fQSirjskropfd) gebacken, die man bis Aschermittwoch aß. Samstag abend feierte man in den Wirtshäusern; Man glaubte, wenn man sich gut austanzt, wird der Kukuruzbesser wachsen. Manche haben sich(mhd.:ballen, ballte, geballt "sich auf der Erde rollen"^, damit die Grundbirnenbesonders groß werden. Montag feierte man genauso, Dienstag tanzte und sang man noch bis Mitternacht.

Kurz vor Mitternacht wurde der sog. Polstertanzgetanzt. Zum Tanz breitete man eine Kotzemhd:kotze "Kotze, grobes, zottiges Wollzeug, Dek ke/ auf dem Boden aus. Man tanzte "barfuß^und „wenn sich einer beim Tanzen verfehlte", mußte er von der Decke hinunter, andere tanzten an seiner Stelle weiter. Nach dem Tanz wurde der Fasching begraben. Man nahm einen Trog, und ein kleines Männchenlegte sich hinein. Er wurde mit einem Leichentuch zuge- deckt, vier Männer nahmen den Trog auf die Schultern und trugen ihn ins Wirtshaus. Dort spielte die Musik, und die Gäste haben die Techtelmechtelgemacht, als wäre eine Leiche da. Um Mitternacht verstummte die Musik, weil man ab Aschermittwoch bis Ostern nicht musizieren durfte.

Zum Fasching schmückten die Männer ihre Hüte mit Rosmarinund kleinen- gelbe, rote, grüne oder weiße. In dieser Zeit fanden die Bälleim Dorf statt. Es gab Bälle für die Verheirateten, für die Ledigen, die Feuerwehr hatte ihren Ball und es gab auch einen Rekrutenball. Der letztere war der Ball der Burschen, die einrücken mußten. Das Mädldas mit einem jungen Mann zum Ball ging, mußte ein weißes Taschentuchmit Rosmarin zu- recht machenund ihren bzw. seinen Namen in zwei gegenüberliegende Ek- ken des Tuches hineinsticken. In die Mitte legte das Mädl Geld und faltete dann das Tüchlein so zusammen, daß die zwei Namen aufeinander lagen. So gingen sie auf den Ball. Erwähnenswert ist noch der der verrückte Faschingzu dem sich die Leute Larvenbzw. Papierhüteaufgesetzt haben und so im Dorf her- umgegangen sind.

Fastenzeit

Mit dem Aschermittwoch beginnt die nächste Periode, die bis Osternsonntag dauert. Diese Zeitspanne erinnert an das vierzigtägige Fasten und an die Leiden Jesu.

Von Aschermittwoch bis Ostern ging man in Werischwar jeden Tag in die Kirche um die Fastenlitanei zu singen. Jeden Freitag ging man auf den Kreuzweg.

Aschermittwoch

Aschermittwoch war im Dorf vielleicht ein noch größeres Fest als der Fasching. Früh morgens ging man zur Messe und danach malte der Pfarrer ein Kreuz aus geweihter Asche auf die Stirn mit den Worten: „Du bist von Staub und werdest zu Staub." Nach der Messe, wenn die Mädl nach Haus gingen, warteten dort die Burschen auf sie. Sie verlangten von Ihnen Rüssel und Kwargl (kwardli). Sie hatten aber auch ihre Heurupfer (heinik) bei sich, und mit deren Hilfe stahlen sie durch die SpeislöcherBratwürste

Schwarzer Sonntag

Den fünften Sonntag der Fastenzeit nannte man „den schwarzen Sonntag". An diesem Sonntag kleideten sich die Frauen und Mädchen schwarz.

Palmsonntag (poimsuntog)

Der sechste Sonntag ist der Palmsonntag. An diesem Tag feiert man den feierlichen Einzug Jesu in Jerusalem. Vom Volk legten damals viele ihre Kleider auf den Weg, andere rissen Zweige von den Bäumen und legten sie Jesu vor die Füße. Zur Messe ging man mit Palmkätzchendie dort gesegnet wurden. Während der Messe sang man die Passion.

Karwoche

Die dem Palmsonntag folgende Woche ist die Karwoche.

Von Donnerstag bis Samstag gingen die Burschen mit den folgenden Worten im Dorf „ratschen":

„Wir ratschen, wir ratschen um ein Stückchen Kolatsche!"  Dafür bekamen sie natürlich etwas Geld.

Am Gründonnerstag wurde in der Kirche das Heilige Grab gemacht. Freitag um neun Uhr war die „halbe Messe"und um zwei Uhr ging man mit der Prozession auf den KalvarienbergVorn gingen die Männer -sie trugen die Fahne und das Kreuz- und die Geistlichen, hinter ihnen die Frauen. Bei jeder Station blieben sie stehen. Der Pfarrer sprach ein Gebet, und es wurde ein Lied vom Kreuzweg gesungen. Samstagmittag war die FeuerweiheAn diesem Tag wurden die Osterschinkengekocht.

Von Palmsonntag bis zum Samstag nach der Auferstehung durfte man kein Fleisch essen. Vor Palmsonntag hatte man die Tischschubladen ausgescheuert, damit auch kein bißchen Fett ins Essen kam. Am Palmsonntag wurde zu Mittag eine Einbrennsuppe gekocht. Nach der Suppe aß man gebackene Semmeln:. Die Semmeln wurden in vier Teile aufgeschnitten, die man in Wein eintunkte. Je zwei Stück wurde mit Marmeladezusammengeklebt. Ein dicker Palatschinkenteig wurde zubereitet, in den die Semmelstücke eingetunkt und in heißem Schmalz gebacken wurden. Ab Palmsonntag durfte man nicht mehr mit Schmalz kochen, auch Mehlspeisen und Kartoffeln wurden ohne Fett zubereitet. Karfreitag wurde meistens ein Haufen Mais auf den Tisch gestellt, davon aß man etwas, damit der Hunger verging.

Ostersonntag

Der Ostersonntag war ein großer Feiertag. Wie zu Weihnachten, arbeitete man auch an diesem Tag nicht. Die Kinder freuten sich besonders auf Ostern, weil sie bunte Ostereier bekamen. Jedes Kind hatte im Garten ein Nest und dort legte es die Eier hinein, die es von seiner Base ("Tante") von der Godelund von den Kameraden bekam. Dann sagten sie einander: „Schau mich an, wieviel ich gekriegt habe vom Hase

Ostermontag

Der Ostermontag ist in erster Linie der Tag der profanen Freude, das Fest der Jugend. Früh morgens gingen die Burschen die Mädl bespritzen. Wenn sie ein Mädchen beim Brunnen erwischten, haben sie es mit einem AmberWasser begossen. War das Wetter kälter, so sparten sie mit Wasser.

APRIL

25. April, Fruchtweihen

Der 25. April ist der Tag von Markus und der Tag der Fruchtweihen. Dieser Brauch entstand als Ersatz für das antike „Ambarvaliafest". Er ist in der ganzen christlichen Welt verbreitet, und wir wissen, daß es schon im Mittelalter die Weizenweihe in Ungarn gab. An diesem Tag wurde in Werischwar die Messe entweder in der Waldkapelle oder in der Kirche gehalten Danach ging man auf die Getreidefelder und dei Pfarrer segnete die Frucht Ein)eder brachte davon etwas mit nach Hause und verfutterte es an das Vieh

30 April, Walpurgisnacht

Nach altem Glauben sind die Festzeiten des Lebens gefährdeter als die Tage der Ruhe So steht als stuimischei Auftakt zum endgültig gewonnenen Frieden eine Geisternacht, die Walpurgisnacht, in bildhafter Gegensätzlichkeit vor dem ersten Mai „Mainacht-Freinacht" Zu dieser wilden Nacht scheinen allen Schrecken der Zauberkräfte gelost zu sein " (PESSLER o J,72J

Zur Walpuigisnacht haben die Jungen Rebenbundelvor die Türen der Madchen gelegt, und diese stolperten darüber als sie aus dem Haus kamen Oft hängten die Burschen einen Eimer voll Wasser über die Tur und beim Offnen der Tur strömte das Wasser herab

Für diese Nacht wurden die Maibaume (mapäm) aufgestellt Die Jungen stellten Baume vor den Hausern der Madchen, die sie hofierten, und auch bei jedem Wirtshaus auf Sie wurden mit Mascherln, einer Flasche Wein und Kipfel ge schmückt Die Baume standen bis Ende Mai, dann wurden sie umgelegt Zur Walpurgisnacht nahmen die Burschen die Gerechtel-Wagen wagen ) auseinander und trugen sie auf die Dacher Früh morgens schauten die Hausbesitzer erstaunt auf die Dacher, da sie in der Nacht nicht gehört hatten, daß die Jungen auf dem Dach arbeiteten, weil die Strohdacher sehr gut isolierten

MAI

4 Mai, Florian

Florian ist der Schutzpatron der Feuerwehrleute Laut der Legende hat er in seiner Kindheit durch Beten ein Haus vor dem totalen Abbrennen geschützt

Am 4 Mai ging eine Prozession zur Florian-Kapelle, wo dem Schutzpatron zu Ehren einen Messe gehalten wurde

JUNI

Christi Himmelfahrt

Drei Tage voi Christi Himmelfahrt waren die Bettage (pittQg) Montag ging man mit der Prozession zu der Pfeifer-Kapelle, Dienstag in die Florian-Kapelle und Mittwoch in die Waldkapelle

Donnerstag war dei Tag der Erstkommunion, an diesem Tag haben die Kinder das erste Mal gespeistDas war ein großes Fest für sie und auch für ihre Eltern

Es gab einen Spruch, den der Slovakesagte „Wenn Christus ist beim Himmel gemaschiert (in den Himmel hinaufmarschiert), da wird mein Schimmel zwei Jahie alt"

Fronleichnam

Fronleichnam ist der dem Dreifaltigkeitssonntag folgende Donnerstag Zur Entwicklung des Festes taig bei, daß in der Karwoche das Mysterium des letzten Abendmahls nicht genügend gefeiert werden konnte

Wenn man vergleicht, wie das Fronleichnamsfest früher in Werischwai gefeiert wurde und wie es heute begangen wird, ist ein großer Unterschied festzustellen

Fruhei waien die vier Stationen der Piozession die Floiiankapelle, die Waldkapelle, die Steckel-Kapelle und die Pfeifer-Kapelle Den Weg bestreute man mit kleingeschnittenem Gias Zu beiden Seiten des Weges wurden mit Spießen Locher gemacht, woiin die Frauen die im Walde gesammelten Baumaste steckten Unten füllte man die Lochei mit Steinen, damit die Aste nicht umfalen Die kleinen Baume standen den ganzen Weg entlang - von der Kirche bis wieder hin zu der Kuche - etwa zwei Meter auseinander Dei ganze Weg wurde schon sauber gemacht und mit Statuen und Kerzen geschmückt

Heutzutage beginnen die Dorfflauen schon einige Tage vor dem Fest Blumenblat-tei zu sammeln Damit die Blumen schon frisch bleiben, bewahrt man sie in den Kellern auf Am Fronleichnamstag stehen die Frauen bereits früh, um vier Uhr, auf Sie gehen zur Kirche und markieren den Weg, auf der die Prozession entlanggehen wird Einige setzen sich hin, um die Blumenblatter der Farbe nach in Korbe zu sortieren, andere zeichnen die Mustéi des Blumenteppichs auf dem Weg vor, wiedei andere sind bei den viel Stationen tatig Die Motive, ein Kelch, eine Taube, ein Herz usw .werden oft aus Gebetbuchern genommen Oft weiden auch Satze ausgelegt, wie zB .Komm Heiligei Geist1' odei „Herr, erbarme dich unsei1", und meist beim Hauptaltai .Maria hilf uns1' Der Altar selbst wird außerhalb der Kirche aufgestellt und ebenfalls wunderschon geschmückt Jede kleine Kapelle sieht etwas anders aus

Einiges über die Gestaltung des Blumenteppichs Wenn das Mustéi gezeichnet ist, werden die entsprechenden Motive mit Reibsand gefüllt Darauf kommen die farbigen Blumenblatter Um das Muster hemm wird kleingehacktes grünes Gras gelegt Wenn es windig ist, wird der fertige Teppich sorgfaltig begossen, denn so kann der Wind die Blatter nicht zerstreuen

Bevoi die Frauen in die Kirche gehen, binden sie einenDiesen machen sie aus neun veischiedenen Pflanzen Unter anderen wird auch Teufelsattich zu diesem Strauß gebunden Derwud mit dem Stiel nach oben bzw Bluten nach unten aufgehängt Eben deshalb sagten die Alten „Dem Teufel ist nicht lecht, daß der Teufelsittichdiinnen ist, der hangt bis in der Faih oben mit dem Schädel"

JULI

2 Juli, Maria Heimsuchung

Das ist der Tag an dem Maria bei Elisabeth zu Besuch war An diesem Tag ging man in Werischwar mit der Prozession zum (prtndl "Brunnel, Quelle ) von Csobánka Früh um 7 Uhr brach die Prozession vor der Kirche auf Vorn gingen die Burschen, mit dem Kreuz und den Fahnen, hinter ihnen kamen die Manner, dann die Frauen mit den Kindern Auf dem ganzen Weg bis um hinhat man gesungen und gebetet In Csobanka suchte man erst die große Kirche auf, dort hat der Pfarrer Segen gegeben (sem kenn er hat die Prozession gesegnet ) Danach ging man in die Gnadenkirche, die sich im Wald befindet, wo sie an einer Messe teilnahmen Der (pnndP war ebenfalls hier Man sagte, daß das Wassei der Quelle gut für die Gesundheit sei, so haben die Leute nach der Messe ein bißchen Wasser Heim genommen  "mit nach Haus genommen") Zu dieser Gelegenheit wuiden Stande aufgestellt und viele kauften sich hier drei-viei Lebzeltbete (Ictynpctn Rosenkranz aus Lebkuchen') die sie sich um den Genick (Ifnak Hals ) gehangt haben Am Nachmittag gingen sie wieder zu Fuß nach Wenschwar Der Weg wurde abgekürzt indem er durch die Walder (wgldfi und Acker (aker\ Felder) auf dem Fußweg lief Im Dorf ging man zur Kirche, und der Pfarrer hat sie gesegnet Vom (prindf) kamen sie gegen 14 Uhr nach Wenschwar

26 Juli, Anna

Anna ist die Patronin verschiedenster Personengruppen der Frauen, der Schneider, der Tischler und der Grubenleute Das erklait, warum die Anna-Verehrung zahlreiche Brauche vielfaltigster Art nach sich zieht

Obwohl es Ende Juli besonders viel Arbeit auf den Feldern gab, nahmen sich die Wenschwarer die Zeit und gingen am Anna-Tag nach Mana-Einsiedel/Budaliget-MariaiemeteUm 7 Uhr gingen sie vor der Kirche los und liefen bis Schaumar/SolymárBei der Schaumarer Anna-Kapelle, hielten sie eine kur- ze Pause, sprachen ein Gebet und sangen ein Lied Weiter gingen sie bis Pesthidegkut  und dann durch den Wald nach Mana-Einsiedel Gegen zehn Uhr kamen sie dort an Die Messe hat man meistens - wenn es das Wetter erlaubte - außerhalb der Kirche abgehalten Danach setzen sie sich nieder, aßen ihr Frühstück, das sie mit sich gebiacht hatten Um ein Uhr biachen sie auf und liefen bis Schaumar Erst dort formierte sich die Prozession wieder Die ^Mauterer-Musikkapelle ) spielte, und sie sangen so schon, daß dieund diesie beneideten

AUGUST

Dieser Tag ist zugleich das Fest für den Tag, an dem Ungarn als Land von Konig Stephan dem Heiligen in Marias Obhut gegeben wurde

Am 15 August ist der Wenschwarer Kirchtag Schon zwei Wochen davoi ging man zu den guten Bekannten der Nebendoifer und lud sie zum Kiichtag ein Sie haben sichmhd ^rechtegerT rehtigen schw Verb ~ machend, sie buken ver- schiedene Backerei ^Kleingebäck^ Beigel und Schmalzteig  Samstag wurden die Spanferkel und Huhner abgestochen und Sonntag früh hat man das Mittagessen vorbereitet Es gab Schweinernes ^Schweinefleisch ), Kälbernes ~ Kalbfleisch') und Hühnerfleisch Das Span- ferkel brachte man zum Backer, wo es im Backofen gebacken wurde Bis auf die Flauen, die kochen mußten, ging )edei am Sonntag um zehn Uhr in die Kirche und nach dem Hochamt gab es Mittagessen Am Nachmittag ging man zum Marktplatz, wo die Stande aufgestellt woiden waren Burschen und Madchen kauften einander Geschenke, und die Alten beschenkten die Kinder Die Kinder fuhren Ringelspiel  oder HutscheVom Marktplatz ging man in die Wirts- hauser Zu dieser Zeit spielte schon überall die Musik, in einem Wirtshaus die Mau-tereibande im anderen die Backerbande und im nächsten spielte man die ZiehharmonikaMan spielte zwei-drei Liedei und dann gingen die Gaste nach Hause, um Abendbrot zu essen Spater unterhielt man sich wieder in den Wirtshausein Meistens kamen die Ledigen in dem einen Wirtshaus zusammen und die Verheil ateten wiederum in einem anderen Bis nachts um 2 Uhr spielte die Musik Dann blies ein Musikant ein paarmal ins Horn, das bedeutete, daß Feierabend war, die Gaste gingen nach Hause

SEPTEMBER

8 September, Maria Geburt

An diesem Tag sagte man im Dorf „Maria Geburt, gehen die Schwalben fort "  Zu diesem Tag ging die Prozession -genauso wie am 26 7 , dem Annatag- nach Mana-Einsiedel Auf dem Weg zurück formierte sich die Piozession bei der Grube von Wenschwar und die Leute gingen singend zur Kirche, wo sie den Segen vom Pfarrer erhielten

OKTOBER

20 Oktober, Vendelini

Vendel, in der Schwabischen Türkei Vendelini genannt, ist der Patron der Hirten und der Schafer Seine Verehmng in Ungarn erfolgte auf suddeutschem Einfluß hin Zweifellos war neben Mariahilf gerade Vendelini der bedeutendste Patron der deutschen Bauernkolonisation des 18 Jahrhunderts

Im Dorf wurde ein Bildstockeldes heiligen Vendelini herge- lichtet War ein Vieh krank, so ging man zu dieser Statue und man hat Vendelini aufgerufen Spater wurde diese Statue in der Steckel-Kapelle aufgestellt

Vendelint begangen die Wenschwarer mit einer zweitägigen Wallfahrt Sie gingen zu Fuß zu dem Wallfahrtsort Heiliges Kreuz/Peliszentkereszt  Am 19 morgens gegen 7 Uhr brachen sie auf Bei Johannisweiher wa Johannisteich ) sind sie stehengeblieben, um dort ein Gebet zu sprechen Von dort liefen sie bis zur Vendelini-Statue, die außerhalb des Doifes stand Dort haben sie wieder gebetet und gesungen Nun wanderten sie weiter bis Durr/er/ast/Szarazag (tidiiost) - hier frühstückten sie Von Durr/er/ast liefen sie bis Sansáp, wo sie zu Mittag aßen Von Sárisap gingen sie weiter durch Tát (tagor) und einige andere Dorfer nach Heiligem Kreuz Es liegt neben Gran/Esztergom Im Heiligen Kreuz gingen sie auf den Kalvarienberg wo sie die Stationsgebete- und Lieder sprachen und sangen Danach gingen sie ins Dorf zur Kirche Sie bekamen den gioßen Saal (zot), wo die Pfairei gegessen haben, dort konnten sie übernachten Einige schliefen, aber die meisten beteten die ganze Nacht hindurch Am nächsten Morgen gingen sie früh zum (priiidp, wo eine Statue der Maria Lourdes stand Dort horten sie eine Messe, aßen zu Mittag, dann gmppierte sich die Prozession wieder, und sie liefen bis Duii/er/ast Dort warteten schon die Bauein mit lhien Wagen und Pferden auf sie Die Wagen waren schon geschmückt mit Schleifen und Blumen Sie kamen der Prozession entgegen und buchten sie nach Wenschwar weil die Teilnehmei dann schon sehr müde waren Im Dorf gingen sie wiedei mit der Prozession zur Kirche, wo sie vom Pfairer den Segen bekamen

NOVEMBER

1. November, Allerheiligen

Dieser Tag ist das Fest der Einigkeit der Heiligen. Vor Allerheiligen hat man heiligen Striezel^Hefegebäck meist in Zopfform") gebacken. Jedes Kind bekam ein Stück davon. An Allerheiligen ging man schon am Vormittag zur Messe, und nachmittags um zwei Uhr wieder. Dann ging die Prozession zum Friedhof. Auf dem Weg dorthin wurde der Rosenkranz gebetet, auf dem Friedhof die Litanei. Beim Kreuz wurde ein Lied gesungen und der Pfarrer betete die Litanei für die Toten. Danach ging man zu den Gräbern, ein jeder hatte tote Angehörige, für die man eine Kerze anzündete und ein Gebet sprach. Am Abend von sechs bis sieben Uhr und am nächsten Tag in der Früh von vier bis sechs haben die Glocken geläutet

2. November, Allerseelen

An Allerseelen wurden morgens in der Kirche für die Verstorbenen Messen gehalten. Man ging früh zu einer Messe, dann nach Haus, um zu frühstücken. An diesem Tag ging man wieder auf den Friedhof. Man zündete eine Kerze an und legte einen Kranzel den man selbst gemacht hatte, auf den Grabstein der Angehörigen.

Die Gewährspersonen waren: Frau Barbara Botzheim, geb. B. Feller, Werischwar, 2.12.1948. Frau Maria Fodor, geb. M. Gringer, 13.8.1952.

 

Literatur

BÁLINT, S. (1973)

Karácsony, húsvét, pünkösd. (Weihnachten, Ostern, Pfingsten.) Szent István Társulat. Budapest.

BÁLINT, S. (1977)

Ünnepi Kalendárium. (Kalender der Festtage.) Szent István Társulat. Budapest.

BONOMI, E. (1923)

Das Kirchenjahr in Spruch und Brauch der deutschen Gemeinde Budaörs mit Rücksicht auf die Umgegend.

BONOMI, E. (1940)

Die Ansiedlungszeit des Ofner Berglandes. Sonderausdruck aus „Südost-Forschungen. Heft 2/3. München

DÖMÖTÖR, T. (1979)

Naptári ünnepek, népi színjátszás. (Jahresfeste, Volksschauspielen.) Akadémia Kiadó.Budapest.

GALGÓCZY, K. (1977)

Pest-Pilis-Solt-Kiskun megye monográfiája. (Monographie der Komitate Pest, Pilis und Solt.) Budapest.

HUTTERER, C. J. (1975)

Die deutsche Volksgruppe in Ungarn. In? Beiträge zur Volkskunde der Ungarndeutschen. Budapest.

LEXER, (1966)

Mittelhochdeutsches Wörterbuch. Stuttgart.

MANHERZ, K. (1968)

Die deutschen Mundarten in Pilisgebirge. H.S. Dissertation an der Eötvös Lóránd Universität. Budapest

MARLOK, I. (1977)

Adalékok Pilis megye törökök utáni településtörténetéhez. (Beiträge zur Siedlungsgeschichte des Komitats Pilis nach der Türkenzeit) Székesfehérvár.

MARLOK, I. (oj.)

Aus der Geschichte von Pilisvörösvár

ORTUTAY, GY. (1966)

Kis magyar néprajz. (Kleine ungarische Volkskunde.) Budapest.

PESSLER, W. (o.J.)

Handbuch der deutschen Volkskunde. Akademische Verlaggesellschaft, Atheaion.

Potsdam. Band 2.

Frau Barbara Bolzheim
 
Die Waldkapelle Die Steckelkapelle
 
Man schrieb die Anfangsbuchstaben der Komgsnamen oben auf die Tur
 
Der Blumenteppich entsteht
 
Die Frauen sortieren die Blumenblätter der Farbe nach in Korbe
 
Teile es fertigen Teppichs
 
Teile es fertigen Teppichs
 
Teile es fertigen Teppichs
 
Die einzelnen Stationen
 
Die einzelnen Stationen
 
Teile es fertigen Teppichs Die Statue von Vendelim in der Steckelkapelle
 
Der (lusták)

 

 

   
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