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Gebäck

 

Mohn-und Nusskuchen

1000 g Mehl

2 Eier

2 EL Zucker (oder 10-15 Stück Süßstoff)

60 g Schweineschmalz

40 g frische Hefe

etwas Milch

1 Prise Salz

Puderzucker zum Bestreuen

Aus den Zutaten wie üblich einen Hefeteig kneten und mit einem Küchentuch zugedeckt gehen lassen, bis der Teig etwa doppelt so groß wird. Aus dem Teig zwei Kugeln formen, jede fingerdick und viereckig ausrollen und die abgekühlte Füllung gleichmäßig darauf verteilen. Den Teig von der breiteren Seite her aufrollen, auf ein gefettetes Blech legen und etwa eine Stunde ruhen lassen. Die Oberfläche mit einem aufgeschlagenen Ei bestreichen, bei 175 -180 °C mindestens 60 Minuten backen und nach Wunsch mit Puderzucker bestreuen.

Nussfüllung:

300 g gemahlene Nüsse, 200 g Zucker,

0,15 l Milch

Mohnfüllung:

250 g gemahlener Mohn, 150 g Zucker,

abgeriebene Schale einer Zitrone, 0,2 l

Milch

Die Milch mit dem Zucker aufkochen, die Nüsse bzw. den Mohn und die Zitronenschale jeweils nach und nach zugeben. Unter Ständigem Rühren einen dicken.Brei kochen, auskühlen lassen und dann auf je einem Teig gleichmäßig verteilen.

Statt Mohn und Nüssen pflegte man auch eingekochte Weichsein/Sauerkirschen bzw.

Kakao oder Zimt mit Zucker vermischt in den Kuchen zu füllen.

 

Nusstorte

Für den Teig:

4 Eier

300 g Puderzucker

10 EL Wasser

100 g gemahlene Walnüsse

200 g Mehl

1 Päckchen Backpulver

 

Für die Creme:

100 g gemahlene Walnüsse

ca. 0,11 Milch

200 g Butter oder Margarine

150 -180 g Puderzucker

(nach Geschmack]

1 Päckchen Vanillezucker

Eigelb mit dem Zucker und Wasser schaumig schlagen, dann Nüsse, Mehl und Backpulver unterrühren und am Ende den festen Eischnee vorsichtig unterheben. Backblech oder Springform (je nach dem, ob man eine eckige oder runde Torte machen möchte) ausfetten, mit Mehl bestäuben und den Teig hinein füLlen. Im vorgeheizten Backofen den Tortenboden bei 175° C etwa 30 Minuten backen. Nach dem Auskühlen in zwei oder drei Lagen schneiden und füllen.

Fast in jeder Familie gab es einen oder sogar mehrere Nussbäume.

Die Ernte reichte das ganze Jahr über. Unter Nüssen versteht man Walnüsse,

da diese in Ungarn mehr verbreitet sind als Haselnüsse.

Für die Creme Milch und Nüsse unter ständigem Rühren so lange kochen, bis die Milch verkocht ist. Inzwischen Zucker, VaniLlezucker und Butter schaumig rühren. Sobald die Nussmasse abgekühlt ist zur Buttercreme geben, gründlich verrühren und den Tortenboden damit füllen bzw. bestreichen. Mit gemahlenen und einigen schönen halben Nüssen verzieren.

 

Strudel

500 g Mehl

1 Tasse lauwarmes Wasser

2 Eier

2 Messerspitzen Salz

2 EL (ca. 6o g) Schweineschmalz oder Butter

Das Mehl in eine Schüssel sieben, in die Mitte eine Mulde drücken und Wasser, Ei, Salz und zerlassenes Schmalz hineingeben. Daraus einen weichen Teig kneten. Den Teig so lange bearbeiten, bis er sich von den Fingern löst und Blasen schlägt. Auf dem bemehlten Nudelbrett zu zwei Kugeln formen, mit einer Schüssel zudecken und 30 - 40 Minuten ruhen lassen. Während dieser Zeit kann man die Füllungen vorbereiten.

Einen großen Tisch mit einem Leinentuch bedecken, mit Mehl bestreuen. Die erste Teigkugel mit einem Nudelholz so groß wie möglich ausrollen und mit zerlassenem Schweineschmalz leicht bepinseln. Die Hände bemehlen und den Teig dann vom Tuch nehmen und mit beiden Handrücken vorsichtig dehnen. Dann in die Mitte des Tisches legen und immer wieder rund herum gehend mit bemehlten Fingerspitzen von innen nach außen ziehen. Den Teig erneut mit zerlassenem Schmalz beträufeln, die dicken Ränder abschneiden. Mit der zweiten Teigkugel ähnlich verfahren. Die Hälfte der Füllung gleichmäßig darauf verteilen, die Teigränder etwas einschlagen, durch Anheben des Tuches die Teigplatten aufrollen und auf ein mit Schmalz gefettetes Backblech legen. Mit verquirltem Ei und zerlassener Butter bestreichen, nochmals etwa 30 Minuten ruhen lassen. Bei etwa 175 ° C goldbraun backen (30 -35 Minuten).

Füllungen:

Mohn - 300 g gemahlener Mohn, 200 g Zucker, 250 ml Milch. Milch mit Zucker aufkochen, Mohn darin glatt rühren. Die ausgekühlte Mohnmasse auf dem Strudetteig gleichmäßig verteilen und abgetropfte, entkernte Sauerkirschen darauf streuen.

Quark - 400 g Quark mit 3 Eiern, 150 g Zucker und der Schale einer Zitrone verrühren. Sollte die Füllung zu trocken sein, ein wenig Sauerrahm dazugeben. Wer mag, kann auch Rosinen zur Quarkfüllung geben. Etwas Grieß auf den Strudelteig streuen, dann den Quark gleichmäßig darauf verteilen.

Walnuss - 250 g gemahlene Nüsse, ca. 200 g Puderzucker, geriebene Zitronenschale, 1 geschälter, geriebener Apfel.

 

 

„Verrissene Hosen'

oder Siebrosen"

6 Eigelb

1 Becher Schlagsahne

ca. 450 g Mehl

ca. 50 g Zucker

Fett zum Backen

Die Zutaten miteinander verrühren, soviel Mehl hinzugeben, dass ein fester Teig entsteht. Diesen Teig 20 Minuten ruhen lassen. Dann den Teig dünn auswellen, Vierecke ausschneiden, einrädeln (siehe Muster) und nach Belieben verschlingen. Immer ein Viereck zwischen zwei Teesiebe (kein Plastik!!) geben und in schwimmendem Fett ausbacken. Ergibt dann gebacken eine Kugel. Zum Schluss mit einem Gemisch aus Puder- und Vanillezucker bestreuen.

Die „verschlungenen" Teigstücke kann man auch ohne Teesieb im heißen Fett ausbacken. Weil das Gebäck vom Puderzucker so schön weiß wird, nennt man vor allem die Kugelform auch Schneebälle.

 

Rädelmuster für Teigvierecke ca. 8x8 cm

 

Falsches Kremesch

Cremeschnitte

Teig:

300 g Mehl

100 g Puderzucker

1 Ei

0,5 Päckchen Backpulver

60 g Schweineschmalz o. 80 g Butter

3 EL Wasser

Aus den Zutaten schnell einen Teig kneten, in zwei gleiche Teile schneiden und abgedeckt vier Stunden ruhen lassen. Dann in zwei gleichmäßige viereckige Platten ausrollen (sie sollten so groß sein wie das Backblech). Auf der gefetteten und mit Mehl bestreuten Rückseite des Backblechs backen - bei 175 °C 10 -12 Minuten. Dann vorsichtig auf ein Nudelbrett gleiten lassen, damit die Platten nicht zerbrechen.

Creme:

1 Päckchen Vanillepudding

40 g Mehl

2 Eier in Eiweiß und Eigelb getrennt

0,25 l Milch

0,5 l Milch

150 g Zucker

2 Päckchen Vanillezucker

0,5 Liter Milch und 150 g Zucker zum Kochen   aufsetzen.   Vanillepudding, Mehl, 2 Eigelb und X Liter Milch glatt rühren. Inzwischen die 2 Eiweiße mit einem Esslöffel Zucker (man kann ihn von den 150 g wegnehmen) zu steifem lässt sich am Tag darauf Schnee schlagen. Wenn die _ am besten (in rechtecki-   Milch   kocht,   die   Pudding-I ge Stücke) schneiden.  Mehl-Eigelb-Masse dazuge-I Kinder können das meis- ben und unter ständigem I tens  nicht  abwarten. Rühren bei mittlerer Hitze aufkochen. Von der Feuerstelle nehmen, noch heiß die 2 Päckchen Vanillezucker dazugeben. 2 - 3 Minuten abkühlen  lassen  und  den  Eischnee vorsichtig unterheben. Mit der noch warmen Creme die Platten füllen und mit Vanillezucker bestreuen.

 

Biskuitrolle

8 Eier

8 EL Zucker

8 EL Mehl

1 kleine Prise Salz

Marillenlekwar/Aprikosenmarmelade

Eiweiß mit dem Salz zu Schnee schlagen, dabei den Zucker löffelweise dazugeben. So lange schlagen, bis der Eischnee ganz steif wird und glänzt. Vorsichtig zuerst die verquirlten Eigelb, dann das gesiebte Mehl locker unterheben. Ein Backblech fetten und mit Mehl bestreuen oder mit Backpapier auslegen. Die Masse gleichmäßig darauf verteilen und bei 175° C ca. 25 -30 Minuten backen.

Sofort nach dem Backen den Biskuit noch heiß auf ein Geschirrtuch stürzen und vorsichtig einrollen; (falls man Backpapier nimmt, das vorher abziehen). Ausrollen, das Geschirrtuch entfernen und den Biskuitboden wieder einrollen, ins Geschirrtuch wickeln und auf einem Gitter auskühlen lassen. Dann mit hausgemachtem Marillenlekwar (Aprikosenmarmelade) füllen und mit Puderzucker bestreuen.

 

Biskuitrolle

 

Apfel Pitte

(Apfelkuchen)

Für den Teig:

500 g Mehl

250 g Butter

120 g Zucker

1 Eigelb

1 Pr. Salz

50 ml Sauerrahm

 

Für den Belag:

1,5 kg säuerliche Äpfel

50 g Semmelbrösel

4 EL Zucker

50 g geriebene Walnüsse

 

Außerdem:

Fett für das Backblech

1 Ei zum Bestreichen

50 g Puderzucker zum Bestreuen

Aus Mehl, Butter, Zucker, Eigelb, Salz und Sauerrahm einen geschmeidigen Mürb-teig bereiten. Den Teig halbieren, in Alufolie einpacken und einige Stunden kalt stellen.

Für den Belag die Äpfel schälen, vom Kerngehäuse befreien und raspeln. 30 Minuten ruhen lassen, dann den Saft ausdrücken. Eine Teighälfte ausrollen und auf ein gefettetes Backblech legen. Die Semmelbrösel darüber streuen, die Äpfel darauf verteilen und mit Zucker und Walnüssen bestreuen. Die zweite Teighälfte ausrollen, die Füllung damit bedecken und den Teig mit einer Gabel mehrfach einstechen. Den Kuchen mit der Hälfte des verquirlten Eis bestreichen, 20 Min. kalt stellen, dann wieder mit Ei bepinseln.

Im vorgeheizten Backofen bei 1800 C ca. 40 Minuten backen. Sollte der Kuchen zu braun werden, mit Alufolie oder Backpapier abdecken. Auf dem Blech abkühlen lassen und in Quadrate oder Rauten schneiden. Mit Puderzucker bestreuen und servieren.

Variante für die Apfelfüllung (ohne Nüsse): Die geraspelten Äpfel mit Zitronensaft beträufeln damit sie schön hell bleiben. Den Zucker in einen Kochtopf geben, leicht karamellisieren und dann die Äpfel dazugeben, dünsten bis der Saft verdunstet ist. Mit Zimt abschmecken, auskühlen lassen und erst dann auf den Teig geben.

 

Kupfermörser

 

Hochzeit

Der Kuglupf/Guglhupf durfte früher bei keiner Hochzeit fehlen. Doch man musste sich für die Hochzeitsvorbereitungen die Kugelhupfformen leihen. Wichtig war auch, dass man so viel backte, dass er reichte. Die Helfer durften nicht einmal daran denken, noch vor dem großen Tag einen zu essen. Es sei denn, dass jemand von denen, die die Kuchen vom Bäcker holten, ganz zufällig stolperte und den Kuglupf (nicht aber die Form!) fallen ließ. Oh je, was für ein Schreck! Wie gut, dass der Form nichts passiert ist, die muss man ja zurückgeben! Und alle, die sich in der Woche vor der Hochzeit zum Backen und Kochen versammelten, schmunzelten, lachten sich sogar in die Faust - wir haben es doch geschafft, wir essen einen warmen Kuglupf, fast direkt aus dem Backofen!

 

Doppelhochzeit 1926

 

Woher dieser Leckerbissen stammt, wusste man nicht, aber dass es sich um etwas typisch „Schwäbisches" handelte, davon war man überzeugt.

Der Grund, warum sich der Guglhupf aber zu einem beliebten Kuchen entwickelt hat ist die Tatsache, dass nur Zutaten verwendet werden, die die Bauern selbst zur Verfügung hatten. Er ist also eigentlich ein Arme-Leute-Kuchen.

Susanna Lohn, Bonnhard

 

Doppelhochzeit 1926 - Kettős esküvő 1926

Lohn Zsuzsanna, Bonyhád

 

Kuglupf

(Menge für zwei Kuchen)

1 kg Mehl

150 g Zucker

100 g frische Hefe

4 Eigelb

150 g zerlassene Butter

0,5 l Milch

Schale von 1 Zitrone

1 Prise Salz

Schmalz

Füllung: 120 g Zucker

2 EL Zimt oder 2 EL Kakao

(50 g Rosinen)

Hefe mit wenig lauwarmer Milch und Zucker anrühren und gehen lassen. Eier und Butter in einer kleinen Schüssel gut verarbeiten. Mehl und Salz in eine Schüssel sieben, die Milch - Hefe - Mischung dazugeben. Restliche Milch nach und nach hinzufügen und zusammenkneten. Mit den Eiern und der Butter zum glatten Teig verarbeiten (der Teig muss Blasen schlagen bzw. sich ganz leicht von der Hand lösen). Den Teig eine Stunde abgedeckt gehen lassen. Inzwischen Zucker mit Zimt (und Rosinen) bzw. mit Kakao (und Rosinen) vermengen. Dann den Teig noch einmal durchkneten und in zwei Teile teilen, jeweils ausrollen und mit Zimt bzw. Kakao bestreuen. Aufrollen, zusammenwickeln und in eine reichlich gefettete Kuglupfform legen. Kurz noch gehen lassen, in den kalten Backofen schieben und bei ca. 180° C etwa 45 Minuten lang backen bis er schön braun ist.

 

 

 

Busserl

2 Eiweiß

250 gr. Puderzucker

500 gr. Watnusskerne

Das Eiweiß mit der Prise Salz sehr steif schlagen, während des Rührens den Puderzucker langsam einstreuen.

Mit zwei kleinen Löffeln portionsweise die Masse auf ein Backpapier setzen.

Im vorgeheizten Backofen bei 8u°C die Busserl solange trocknen bis sie fest sind, ca. 1,5 Std.

 

Rezeptheft von Margarete Sonnert, 1950

 

 

  
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