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8. Die Post

 

Die Poststraße Pest — Baja — Peterwardein führte von jeher bzw. während und nach der Türkenvertreibung über Gara. Zwischen Baja und Sombor gab es anfangs nur in Gara und Gagovo eine Poststation (Postamt), die zugleich auch Pferdewechselstationen waren.

Noch bis 1865 war Gara die „letzte Post" für die Gemeinden Csatalja, Katymar, Madaras und Legin (Regöce). Alle Briefe, Pakete (auch Wertsachen) und sonstige Sendungen sowie der Personenverkehr gingen von Ort zu Ort.

Mit einem leichten zweirädrigen Fuhrwerk (Briefwagen oder auch Karriole genannt) wurden Briefe und Wertsachenpost befördert. Pakete und andere Sendungen transportierte man mit Güterwagen und die Personen mit der legendären Postkutsche.

Leider wurden die Postwagen in damaliger Zeit auch öfter von Räubern überfallen und ausgeraubt. Bei solch einem Überfall am 2. Februar 1884 zwischen Baja und Wikitsch (Bácsbokod) gab es auch einen Toten.

Als die Eisenbahn nach und nach ausgebaut wurde, verloren die Poststraßen ihre Bedeutung. Sobald eine neue Eisenbahnlinie den Verkehr aufnahm, übernahm sie auch den Postverkehr.

An Stelle der alten Poststation trat in Gara das neue Post- und Telegraphenamt, das 1944 im Haus Nummer 696 a untergebracht war.

Zu dieser Zeit war Josef Daniel Postmeister, und Anton Reppmann war als Briefträger tätig.

 

Postwege im, durch die Städte Baja - Maria Theresiopel - Neusatz - Zombor, begrenzten Gebiet.

 

Ungarische Gendarmen in Gara

 

Ungarische Gendarmen in Gara

 

 

   
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