Előző fejezet Következő fejezet

17. Ungarländischer Deutscher Volksbildungsverein (UDV)

 

Der Zweck des Vereins, der im Ort nur Volksbildungsverein genannt wurde, war die Förderung der kulturellen Interessen, die Pflege der deutschen Tradition, von Sprache, Sitten und christlichen Tugenden sowie die Pflege der Anhänglichkeit zum ungarischen Vaterland.

Der Garaer Ortsverein wurde nur ein Jahr nach der Gründung des Landesvereines, am 25. Oktober 1925, von Johann Faul-Farkas, gegründet. Vom Vizegespan wurde die Gründung der Ortsgruppe des UDV unter der Akten-Nr. 2826 zur Kenntnis genommen.

Die vollständige Ortsgruppe entstand bei einer Versammlung im Januar 1926. Dort wurde auch der Vereinsvorstand gewählt.

Die Mitglieder des Vereinsvorstandes waren; Vorsitzender (Präses) Zacharias Mayer, Stellvertreter Adam Wirth; Schriftführer Peter Gatti, Kassierer Anton Müller, Kontrolleur Heinrich Penz, Bibliothekar Wendelin Heffner. Ausschußmitglieder: Peter Lötscher, Anton Zorn, Josef Heibili und Johann Rutterschmidt.

Die Ortsgruppe legte bald eine Bücherei an, auf die sie sehr stolz war. Der Bücherbestand setzte sich hauptsächlich aus nützlichen Lehrbüchern (Fachbüchern) und aus Unterhaltungsbüchern (Romane) zusammen. Die Bücher standen jedem Mitglied unentgeltlich zur Verfügung. Sie konnten zu jeder Zeit ausgeliehen werden und wurden vom Bibliothekar gepflegt und verwaltet. Die Mitglieder nutzten die Bücherei rege.

Außerdem entwickelte der Verein vielseitige Tätigkeiten auf den verschiedensten Gebieten. So veranstaltete er lehrreiche Vorträge, Aufklärungsversammlungen und organisierte Schwabenbälle. Nicht unerwähnt soll der Musikwettstreit des UDV's am 6. Juni 1926 in Bácsalmás bleiben, bei dem Gara gleich mit zwei Blasmusikgruppen vertreten war.

Die Ortsgruppe löste sich 1938 wegen Meinungsverschiedenheiten in der Landesleitung wie auch im örtlichen Bereich auf.

 

Letzter Ortsgruppenvorstand, stehend von links nach rechts: Adam Hirth, Stefan Bergerstock, Anton Klein, Peter Gatti, Franz Wagner und Josef Schön; sitzend von links nach rechts: Stefan Mayer, Michael Heringer, Adam Klenanz, Stefan Bohner und Anton Prißlinger

 

 

   
Előző fejezet Következő fejezet