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18. Volksbund der Deutschen in Ungarn (VDU)

 

Nachdem sich der Volksbildungsverein 1938 aufgelöst hatte, wurde über eine neue Vereinsgründung nachgedacht. Dieser neue Verein wurde dann auch am 23. Juli 1939 unter dem Namen „Volksbund der Deutschen in Ungarn (VDU)" gegründet und im Sprachgebrauch „Volksbund" genannt. Bei der Gründungsversammlung waren von der Budapester Zentrale Dr. Franz Basch, Max Albert und Jakob Brandt anwesend. Erster Ortsvorstand wurde Andreas Gatti, Jugendführer Peter Gatti.

Nach der Gründung der Ortsgruppe des Volksbundes (VDU) im Jahre 1939 konnten die Vereinsziele bzw. die Aufgaben des (alten) UDV wieder ausreichend gepflegt werden; denn die Ziele bzw. Aufgaben áes Volksbundes entsprachen denen des Volksbildungsvereins. Der Volksbund war aber straffer organisiert und verfolgte seine Ziele mit mehr Nachdruck.

Die Ortsgruppe des Volksbundes konnte bald, dank der großzügigen Spenden der deutschen Bevölkerung, ein eigenes Heim (481 a) und das alte Kino (480) erwerben. Hier wurden deutsche Theaterstücke aufgeführt, deutsche Lieder gesungen und sonstige Veranstaltungen abgehalten. Man organisierte kulturelle und wirtschaftliche Vorträge und hielt zum Teil von der Zentrale geleitete Versammlungen ab. Die Ortsgruppe betreute auch die Angehörigen derjenigen, die beim deutschen Heer dienten.

Es wurde auch eine kleinere Bücherei angelegt.

Der Volksbund war berechtigt, Schulen zu gründen und zu unterhalten. So wurde auch in Gara ein Kindergarten gegründet; als Kindergärtnerin war Eva Bischof tätig. Andernorts errichtete der Volksbund z. B. Kindergärten, Volksschulen, Bürgerschulen usw, ja sogar Gymnasien und Lehrerbildungsanstalten.

Vorstandsmitglieder des Volksbundes in Gara waren: Andreas Gatti, Josef Mayer, Anton Bischof, Adam Peller, Adam Heibili, Adam Schuller, Anton Zorn, Peter Lötscher, Franz Wittmann, Peter Turi, Josef Schmidt, Anton Frank, Mathias Glasenhardt, Florian Gatti, Anton Gatti, Peter Gatti, Stefan Gatti, Stefan Zapf, Dr. Mathias Keiner und Josef Risbeck. Die Jugendgruppe von Gara wurde gebildet von: Peter Gatti, Stefan Kling, Peter Frank, Jakob Rettig, Andreas Heibili, Wendelin Peter, Hans Zuck und Anton Risbeck.

Der Frauenschaft gehörten an: Elisabeth Gatti, Elisabeth Heibili, Theresia Peller und Theresia Minich. Mädchenführer waren: Theresia Heibili und Theresia Schmidtmeister.

Gara hatte eine sehr rührige Jugendgruppe, die sich intensiv bemühte, Kulturvorträge, das heißt deutsche Theaterstücke und Gesangsabende, zu organisieren. Die Gründung des Volksbundes spaltete die deutsche Volksgruppe im Dorf in zwei Lager, denn der Volksbund war nicht ganz ohne politische Tendenzen. Solch eine Situation gab es zuvor in der 200jährigen Geschichte des Ortes unter den Deutschen nie. Die Ausgangslage des Volksbundes war stärker als die des ehemaligen Volksbildungsvereins, denn der Volksbund konnte, zumindest in den letzten Kriegsjahren, auf eine stärkere Unterstützung aus Berlin bauen.

 

Gastwirtschaft von Stefan Knipf, das Stammlokal des Volksbundes

 

Andreas Gatti

 

Anton Frank

 

Jugendgruppe beim Volkstanz unter Anleitung von Katharina Minich

 

Jakob Schad mit Katharina Schad, geb. Turi

 

Jugendgruppe beim Boxen unter Anleitung von Wendelin Peller

 

Katharina Minich

 

Notgelandetes Flugzeug auf der Gemarkung von Gara

 

Maria Wolf, geh. Striegl mit Kindern

 

Mädchengruppe in Trachten am Muttertag

 

Kochkurs (1937) in Gara

 

Dortmunder Kinder, die im Rahmen der Kinderlandverschickung von der Ortsgruppe aufgenommen wurden

 

Magdalena Höger, geb. Weiss und Nikolaus Höger mit ihren Söhnen

 

Adam Müller, Anton Schopper und Wendelin Peller

 

Hamburger Kinder, die im Rahmen der Kinderlandverschickung von der Ortsgruppe aufgenommen wurden

 

Familie Josef Kling

 

Georg Lötscher

 

Elisabeth Heibili, geb. Putterer und Andreas Heibili

 

Familie Martin Wagner

 

Elisabeth Gatti, geb. Weiss und Josef Gatti mit der Tochter

 

Katharina Kling, geb. Müller

 

Katharina Rettig, geb. Mayer mit Sohn Stefan

 

Theresia Putterer, geb. Striegl und Adam Putterer

 

Georg Danninger

 

Familie Anton Kling

 

Adam, Putterer

 

Peter Sehn

 

Johann Dorn

 

Josef Pfaff

 

Nikolaus Höger

 

Mathias Ternay

 

Mathias Nuber mit seinen Söhnen

 

Familie Wendelin Schwob

 

Adam Knipf

 

Josef Heringer

 

Josef Striegl

 

Jakob Rettig

 

Peter Gatti, Mathias Bischof und Josef Striegl

 

Stefan Rutterschmidt

 

Elisabeth Roth, geb. Gatti

 

Franz Fleischer

 

Theresia Ternay, geb. Turi mit Tochter und Sohn

 

Elisabeth Gatti, geb. Weiss und Josef Gatti

 

Georg Leml

 

Links im Bild Theresia Schopper und Freundinnen

 

Rosalia Ruff, geb. Nuber

 

Anna Bischof, geb. Weber und Andreas Bischof

 

Georg Halter

 

Elisabeth Bischof, geb. Müller

 

Paul Jung

 

Magdalena Müller, geb. Elmer

 

Maria Morwai, geb. Ginder

 

Georg Halter mit seiner Mutter Theresia Halter, geb. Hepp

 

Wendelin Gatti

 

Elisabeth Matheis, geb. Penz

 

Maria Ruff mit einem Kind

 

Die Geschwister Fulz

 

Mathias Fleckenstein

 

Josef Thiel und Katharina Thiel, geb. Wittendorfer

 

Rosalia Striegl, geb. Weber

 

Georg Hutflus

 

Peter Lötscher

 

Anton Leml mit einer Gruppe von Kindern

 

Die ersten Volkstanzübungen auf dem Tretplatz von Anton Minich

 

 

   
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