Präpositionen 2.

I. Ergänzt den Text mit den passenden Präpositionen:

Als ich .. Montag .. 7 Uhr aufwachte, dachte ich, ich bin gar nicht .. Hause, weil das Zimmer ganz anders aussah. Meine Regale waren nicht mehr a.. der Wand wie normal sondern .. der Mitte des Zimmers. Und meine Kleidungsstücke lagen nur so … dem Boden herum, nicht .. dem Schrank wie ich sie gelassen hatte. Der Tisch stand komischerweise auch nicht mehr .. der Ecke sondern ….. dem Bett und dem Regal. Der Teppich hing einfach .. Fenster und lag nicht mehr … meinem Bett. Meine Mutter schien mir auch komisch. ……. einer gewöhnlicher Begrüßung gab sie mir die Hand und sagte: "Guten Morgen Euer Ehren". Ich war erstaunt. Ich wohnte nicht mehr da, wo ich dachte. Ich war für mich unbekannt und konnte mich nicht mehr begreifen.

II. Und so weiter:

III. Ostern hat er uns besucht.

IV. An (am) oder in (im)? Jetzt aber schnell:

V. Beschreib möglichst mit vielen Präpositionen dein Zimmer.

z.B. In der Mitte steht ein Schreibtisch. Auf dem Schreibtisch liegen meine Kulis…

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Die Schweiz I.

I) Topographie

Die Schweiz, eigentlich amtlich Schweizerische Eidgenossenschaft, ist ein Bundesstaat in Mitteleuropa.
Sie grenzt im Norden an die Bundesrepublik Deutschland (Grenzlänge: 346 km), im Osten an Österreich (Gl.: 165 km) und Liechtenstein (Gl.: 41 km), im Süden an Italien (Gl.: 734 km) und im Westen an Frankreich (Gl.: 572 km).
Die zur Bodenfläche (41 285 km2) relativ lange Gesamtgrenzlänge von 1.885 km weist auf den stark bewegten Grenzverlauf zu diesen fünf Nachbarländern hin.
Die Hauptstadt der Schweiz ist Bern mit 126 000 Einwohnern und liegt im Westen des Landes.
Die Schweizerische Eidgenossenschaft ist in insgesamt 26 Kantone eingeteilt.
Die Schweiz ist im wesentlichen ein Gebirgsland, das einen Teil der zentralen Alpen und der nördlichen Voralpen umfaßt.
Häufig teilt man die Schweiz in 3 Landschaftseinheiten: Jura (10% der Gesamtfläche), Mittelland (30%) und Alpen (60%). Dieses sind drei recht ungleiche Großlandschaften. Die südöstliche Hälfte des Landes besteht aus den Alpen, während der nordwestliche Grenzraum vom Jura gebildet wird. Das von beiden Gebirgen umgrenzte tiefer liegende Mittelland reicht vom Genfer See im Südwesten bis zum Bodensee im Nordosten, hinter dem das Deutsche Alpenvorland beginnt.
77% der Schweiz sind dicht besiedeltes Kulturland, 23% unproduktives Land im Gebirge, das jedoch einen wichtigen Erholungsraum für Touristen bildet.
Die Schweiz zählt 1.484 natürliche Seen. Bei den beiden größten, dem Genfer See und dem Bodensee, werden die Ufer allerdings beim Genfer See mit Frankreich und beim Bodensee mit Deutschland und Österreich geteilt. (Schweizer Anteile an den Seen: 347 km2 vom 581 km2 großen Genfer See und 143 km2 vom 541 km2 großen Bodensee werden zur Schweiz gezählt.)
Rhein, Rhone, Aare, Reuss und Tessin, die Hauptflüsse der Schweiz entspringen großteils in den Alpen.
Noch einige der wichtigsten und größten Städte der Schweiz:
Bern als Hauptstadt, sowie Basel, Winterthur und Zürich im Norden, Luzern in der Mitte des Landes und Lausanne und Sion im Süden.

II) Klima und Vegetation

a) Klima
Der größte Teil der Schweiz hat feuchtgemäßigtes Klima mit hohen Niederschlägen. Allgemein ist eine regionale klimatische Dreiteilung des Landes in Alpennordseite (Jura und Mittelland), in den Bereich der inneren Alpen sowie den Alpensüdfuß sinnvoll.
Alpennordseite: Hier bringen vorherrschend westliche Winde feuchte atlantische Luftmassen heran. Durchschnittlich regnet es 1.200 mm an 140 Tagen.
Eine Besonderheit des alpinen Klimas ist der Föhn. Er tritt hauptsächlich im Frühjahr und Herbst auf. Hierzu kommt es immer dann, wenn ein Tief nördlich der Alpen Luft aus einem Hoch südlich des Gebirges ansaugt.
Innere Alpen: Die Alpen stellen insgesamt eine markante Klimagrenze zwischen Norden und Süden dar. Dabei bilden die inneren Alpentäler, insbesondere die Hochtäler, aufgrund ihrer Höhenlage und allseitigen Abschirmung eine eigene Klimaregion, die sich wesentlich von der der äußeren Täler und Niederungen unterscheidet.
Im allgemeinen geht die Lufttemperatur mit zunehmender Höhe um 0,5° C pro 100 m zurück. Luftfeuchtigkeit, Bewölkung und Niederschläge nehmen dagegen mit zunehmender Höhe zu. Tiefe Täler bilden dagegen in den Inneren Alpen ausgesprochene Trockeninseln. Das niederschlagsreichste Gebiet der Schweiz liegt kaum 40 km vom trockensten Gebiet entfernt.
Alpensüdfuß: Der Alpensüdfuß liegt im Windschatten (Leelage) zu den vorherrschenden nordwestlichen Winden. Die Niederschläge liegen am Alpensüdfuß um ein Drittel höher als auf der Alpennordseite, also bei 1.800 mm pro Jahr, wobei die größten Niederschlagsmengen im Sommer fallen.

b) Vegetation
Die Pflanzenwelt der Schweiz ist sehr reichhaltig. Zwischen den subtropischen warmen Gegenden am Luganer See (Kanton Tessin/ Alpen) bis zu den Schneeregionen des Hochgebirges kommen alle Vegetationsformen Europas vor.
Von besonderem Artenreichtum und einzigartiger Farbenpracht ist die Alpenflora. Die Pflanzen müssen unter denkbar schwierigen Klimaverhältnissen gedeihen. Während die intensive Sonnenbestrahlung sie bei Tag bis zu 40° C erwärmt, läßt sie die Gesteinsabkühlung der Nacht eishart gefrieren.
Zu den typischen Arten zählen vor allem: Alpenrose, Enzian, Alpenveilchen, Primel, Türkenbund, Edelweiß und Alpenmohn.
Von den insgesamt 3000 blüten- und farnartigen Pflanzenarten der Schweiz sind ca. 160 geschützt.

III) Bevölkerung

a) Bevölkerungsdichte der Schweiz
Die Einwohnerzahl der Schweiz beträgt 7 088 000 Menschen. Das macht bei der Fläche der Schweiz (41 285 km2) eine Bevölkerungsdichte von 172 Menschen pro km2. (Vergleich Österreich: 96/km2)

b) Religion
1980 waren 47,6 % der Bevölkerung katholisch und 44,3 % evangelisch. Die Altkatholiken und Juden bilden mit jeweils 0,3 % eine Minderheit. Die katholische Kirche ist in sechs Bistümer eingeteilt. Die evangelischen Kirchen sind im Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund zusammengeschlossen.

c) Sprachen
Eine besondere Eigenschaft der Schweiz ist die Teilung des Landes in drei Sprachräume: den deutschen im Norden, Zentrum und Osten, den französischen im Westen und den italienischen Sprachraum im Süden, wobei innerhalb des deutschen auch die Gebiete der Rätoromanen liegen, deren Sprache seit 1938 als vierte Landessprache anerkannt wurde. Rund drei Viertel der Schweizer sprechen deutsch, ein fünftel französisch, 4 % italienisch und knapp 1 % rätoromanisch. Alle vier Sprachen sind im ganzen Land für den Amtsgebrauch anerkannt.

IV) Politik und Wirtschaft

a) Politisches System
Nach der Verfassung vom 29.5.1874 ist die Schweiz ein demokratischer Bundesstaat mit 26 Kantonen. Die Gesetzgebung liegt bei der Bundesversammlung.
Das besondere an der Politik der Schweiz sind die 26 Kantone, die mehr oder weniger selbständig sind. Alle Kantone sind Mitglied der Eidgenossenschaft und dennoch weitgehend autonom und organisieren sich selbst. So hat jeder Kanton eine eigene Verfassung, ein Parlament, eine Regierung, eigene Gerichte und eigene Polizei. Auch das Schulsystem wird von den Kantonen organisiert. Natürlich gibt es bestimmte Richtlinien, die von der Bundesregierung festgelegt werden. In den 3029 kleineren Gemeinden ist noch die Gemeindeversammlung aller Stimmberechtigten die gesetzgebende Behörde, also die Legislative. Das Volk wählt auch die Exekutive, also die vollziehende Gewalt, den sogenannten Gemeinde- oder Stadtrat. Eines dieser Mitglieder, der Bürgermeister (Gemeindepräsident, Gemeindeammann oder Stadtpräsident) erfüllt die Repräsentationsaufgabe. Er leitet Sitzungen, ist Sprecher des Rats und gilt als Ansprechpartner.
Die Bundesregierung besteht aus der Bundesversammlung, und die Bundesversammlung besteht aus dem Nationalrat und dem Ständerat. Der Nationalrat wird aus 200 Abgeordneten des schweizer Volkes gebildet. Die Sitze werden unter den Kantonen und Halbkantonen im Verhältnis zu ihrer Einwohnerzahl verteilt, wobei jeder Kanton Anspruch auf mindestens einen Sitz hat. Wahlberechtigt und wählbar ist jeder, der das 17. Lebensjahr vollendet hat, also 18 Jahre alt ist. Die Nationalratswahlen werden nach den Grundsätzen des allgemeinen, gleichen, geheimen und direkten Wahlrechts abgehalten. Wahlsystem ist das Verhältniswahlrecht (die Plätze werden prozentual auf die Abgeordneten verteilt), wobei jedes Kanton einen eigenen Wahlkreis bildet. Der Ständerat besteht aus 46 Abgeordneten, 2 Abgeordnete für jedes Kanton und einen für jedes Halbkanton. Die Abgeordneten für den Ständerat werden nach dem Mehrheitswahlrecht gewählt, das heißt der Kandidat, der in seinem Kanton die meisten Stimmen bekommt, wird damit in die Bundesversammlung gewählt. Die Abgeordneten werden für vier Jahre gewählt. Die Schweizer Regierung, der Bundesrat, besteht aus sieben Mitgliedern, die für vier Jahre von der Bundesversammlung gewählt werden. Aus dem Bundesrat wird jährlich Mitte Dezember ein Bundespräsident gewählt. Der Bundespräsident ist nicht das Staatsoberhaupt, sondern er ist Vorsitzender des Bundesrates und repräsentiert die Eidgenossenschaft Schweiz nach außen. Zur Bundesverwaltung gehört die Bundeskanzlei, deren Vorsitzender der Bundespräsident ist; er ist das sogenannte Staatsoberhaupt. Auch die Mitglieder der Bundeskanzlei werden von der Bundesversammlung gewählt, ebenso wie das Bundesgericht.
Die Gesetzeszuständigkeit ist zwischen Bund und Kantonen genau aufgeteilt. Auswärtige Angelegenheiten sind grundlegend Sache des Bundes, ebenso wie Verkehr, Zoll, Alkohol, Erlaß der Zivil- und Strafgesetze, Finanzen, etc.. Ansonsten gibt es klare Richtlinien, an die sich die einzelnen Kantone zu halten haben, doch wurde ihnen trotzdem genug Freiraum zur Art der Ausführung gelassen.
Bei jedem gesetzgeberischen Beschluß des Bundes (ob Bundesversammlung, Bundesrat oder Bundeskanzlei) kann nach einer Volksabstimmung verlangt werden. Binnen 30 Tagen nach dem Erlaß müssen 50000 Stimmen gesammelt werden oder es müssen sich 8 Kantone gegen den Beschluß aussprechen, um ihn zu verhindern.

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