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Altofen...

Zauberhaftes Altofen mit tausend Gesichtern

Tausendjährige Geschichte, kulturreiches Stadtteil

 

Das ehemalige Altofen erzählt uns. Die übriggebliebenen alten Straßen, Häuser, die restaurierten Statuen, die Gelübdenaltare, die Kapellen, die noch am Wegrand stehenden Kreuze erzählen uns.

Die seit 1995 wieder ins Leben gerufenen schwäbischen Veranstaltungen bringen die Sitten der alten, vergangenen Jahrhunderte zurück. Lesen wir die Bücher, die uns vom ehemaligen Altofen erzählen, können wir den Wein und die hausgemachten Speisen der Gasthäuser riechen. So sehen wir vor uns auch den Trubel des ehemaligen Kiritogs und erinnern uns an die vor dem Hochwasser fliehenden Pester Bürger, denen die Altofner in den Weingarten Bratkartoffel und Gänseschmalz anboten.

Auch den Anhängern von alten Zeiten kann Altofen viel erzählen, weil es ja schon in der Römerzeit ein beliebter Ort war.

Die Ausgrabungen beweisen, dass Altofen damals ein bewohntes Gebiet war. Diese archäologischen Funden kann man auch heute bewundern: die Villa Herkules, die Römer Wasserleitung, das Termae Maiores – Bademuseum, die römischen Ruinen auf dem Florianplatz, das Amphiteatrum, die Gladiator Kaserne und auch den Militärlagermuseum.

In der Zeit der Könige des Arpadenhauses und auch im Mittelalter wurden zahlreiche Kirchen, Kapellen, ein Kloster und eine Königsburg erbaut. Die Sankt Peter und Paul Kirche wurde 1015 auf den Erlaß von König Sankt Stefan gegründet. Die Königsburg wurde ursprünglich im 13-en Jahrhundert auf dem heutigen Florianplatz errichtet, deren Funde wurden teilweise unter der reformierten Kirche ausgegraben.

Das Kloster der Klarissen wurde in den 1340-er Jahren erbaut und Sigismund von Luxemburg hat hier die zweite Universität in Ungarn gegründet.

In der Türkenzeit wurden die städtischen Bürgerhäuser zerstört. Nach der Türken blieben versengte Felder, ausgebrannte Häuser in Trümmern und nur wenig Arbeitshände zurück.

Viele Einwohner von Altofen waren geflüchtet. Obwohl später zahlreiche Menschen zurückkehrten, ließen die Grafen Zichy, Grundbesitzer von Altofen Arbeitskräfte aus Österreich und aus Deutschland anwerben, um ihren Besitz zu bebauen.

 

Ulmer Rathaus
(Wikipédia)

 

Ulmer Schachtel
(Wikipédia)

 

Die ersten 17 Ansiedler kamen 1698 nach Ungarn, sie waren fast alle ledige Männer.

Zwischen 1698–1750 gab es drei Ansiedlungswellen nach Ungarn. Sie sammelten sich in Ulm und fuhren mit der „Ulmer Schachtel” auf der Donau nach Ungarn. Sie kamen aus verschiedenen Orten von Deutschland, aus Baden-Württemberg, aus Bayern, später unter Joseph dem Zweiten auch aus Österreich, aus Tirol.

Es ist schon bewiesen, dass die Ansiedler nicht arm waren. Sie nahmen nicht nur ihre Bündel mit, sondern sie mussten auch das Entlassungszeugnis von ihren Gutsherren bekommen. Sie mussten ihre Fahrtkosten selbst bezahlen und sie brachten Weinstöcke, kleine Geräte und nicht zuletzt ihren Glauben, ihre Findigkeit, ihren Fleiß, ihre Arbeitslust und ihre Ausdauer mit.

Als sie angekommen waren, fanden sie überall zerstörte, verbrannte Häuser, verwüstete Gebiete, nicht begrabene Leichen und Kadaver. Die Ansteckungsund die Epidämiegefahr war sehr gross. Die ersten Ansiedler versuchten mit übermenschlichen Kräften eine normale Lebensweise zu verwirklichen. Zum Anbau bekamen sie vom Gutsherrn den Acker umsonst zugewiesen und auch Steuerermässigung. Ihre Hauptaufgabe war in Altofen den Weinbau zu verwirklichen. Auf den alten Bildern kann man sehen, dass die Altofner Berge bis hoch hinauf mit Weinstöcken angepflanzt waren.

 

Typisch Altofener Häuser
(Óbudai Múzeum)

 

Typisch Altofener Strasse
(Óbudai Múzeum)

 

Altofen Anfang der 1800-er Jahre

 

Altofen Anfang der 1800-er Jahre

 

Der Spitzname der Braunhaxler stammt aus ihrer Arbeit. Sie arbeiteten mit hochgekrempelten Hosen in den Weingarten, wodurch ihre Beine, ihre Haxen braun wurden. Weil damals die Schuhen sehr teuer waren, arbeiteten sie ohne Schuhen. Die Sonne hat ihre Beine gebräunt, der Wind hat sie ausgetrocknet, so bekamen sie den Namen „Braunhaxler”.

Zur Verehrung unserer Ahnen wählten wir als Namen des Vereins: Braunhaxler, im Bewusstsein, dass dieser Name uns verpflichtet, die noch lebendigen Bräuche den kommenden Generationen weiterzugeben.

Das Leben begann – entsprechend der katolischen Angewohnheiten von Urheimat - in der Umgebung gebaute Häuser der Sankt Peter-Paul Kirche. In der älteren Strassen von Altofen, wie: Szőlőkert und Solymár – wohnenden 20 Familien öffneten schmale, gewundene Strassen die bis der Zerstörung in 1967 spiegelten sich das deutsche Charakter der Stadt.

 

Gasthaus Szautner

 

Gasthaus Kegler

 

Wie war das Leben der Altofner?

Die Hauptarbeit der Ansiedler war der Weinbau. Die Leute versammelten sich auf dem Florianplatz, wo die größten Weingartenbesitzer sie als Tagelöhner aufnahmen. Mit ihren Pferdewagen brachten sie die Arbeiter in den Weingarten, wo diese den ganzen Tag arbeiteten. Da kein Wasser auf den Bergen war, brachten sie auch das Wasser in Bottichen und in Weinfässern zum Berg hinauf. Vielmals gingen sie zu Fuss neben den Pferdewagen, um ihre Tieren zu schonen.

Das Berggebiet war nicht nur lehmig, sondern auch steinig. Durch den Ackerbau kamen viele Steine auf die Oberfläche, diese wurden später – mit Lehm gemischt - als Bausteine benutzt. Manche Leute brachten die Steine auf ihren Rücken runter, dann verkauf en sie sie dem Bauhändler. Diese Bauweise erwies sich als äußerst stabil, die Häuser standen bis zu ihrem Abriss im Jahre 1967.

Die Jahrzehnte lange fleißige Arbeit hatte ihre Früchte gebracht, und zeugten vom Fachwissen der Winzer.

Aus dem Weinbau konnten die Familien immer besser leben. Da sie mehr Wein hatten, als die Familie verzehren konnte, baten sie um die Erlaubnis, den Wein zu verkaufen. So entstanden die berühmten Altofner Wirtshäuser. Es war auch geregelt, an welchem Tag auf welcher Strassenseite die Kneipe Wein ausschenken dürfen. Später durften sie neben den Weinen auch kalte Speisen anbieten. Nach einigen Jahren durften sie auch warme Speiesen anbieten.

 

Krieg Kneipe

 

Krieg Kneipe

 

So kamen die berühmte, gemütliche Kneipen, Gaststätten in Altofen zu Stande. Auch die Arbeitsverteilung war in der Familien geregelt. Die Frauen machten die Hausarbeiten, arbeiteten um das Haus herum. Die Männer mussten auf den Ackerfelden arbeiten. Die Kinder hatten auch ihre Aufgaben. Die Familie brauchte ihre Arbeit und sie mussten ihre Pflicht erlernen. In der Kneipen bedienten die Frauen und sie mussten auch aufräumen und abspülen.

Dieser Entwicklung nahm die Filoxera ein Ende. Die Lebensweise der Braunhaxler hat sich völlig verändert. Trotz Mühe und Fleiß kam die goldene Zeit nie zurück.

Sie mussten die Weine in anderen Gegenden kaufen, und so konnte das gesellschaftliche Leben in den Wirtshäusern weiter blühen. Verschiedene Stammtische bildeten sich und so konnten sich die Mitglieder gelegentlich treffen.

Die Filoxera hat das Leben von Grund auf verändert. Auf den Ackerfelden mussten sie andere Produkte, Getreide anpflanzen. Daraus folgte, dass sich die Tierhaltung, besonders die Viehzucht verbreitete. In den damals eröffneten Cafes, wie auch den Einwohnern konnte man die Milch gut verkaufen. Die sogenannten Milimaris – die Frauen und Töchter der Milchbauern - trugen die Milch in die Cafes. Die Schweinezucht und die Geflügelzucht bekam auch eine besondere Bedeutung. Die neuen Produkte und die sich immer mehr verbreitende Viehzucht vermochte das Leben der Einwohner in Altofen zu versorgen. Aus den Weinbauern, die ihren Besitz verloren hatten, entstand eine Schicht, der Handwerker, die Geräte für Ackerbau und Viehzucht herstellten

 

Straßenbau vor St. Margaretenspital, Schiffwerke

 

Straßenbau vor St. Margaretenspital, Schiffwerke

 

Andere frühere Weinbauer arbeiteten in der Bauindustrie, wo sie ihre Pferde und Wagen zum Transport von Baumittel benutzen konnten. In diesen Jahren wurden viele Fabriken gegründet, wie zB: die Ziegelfabriken Bohn, Drasche, Újlak, die neben Altofen auch Pest mit ihren Waren belieferten und die Transportmöglichkeiten der Fuhrleute erweiterten.

Einige Familien hatten Gießgenehmigung auf der Straßen. Im Sommer konnten sie die Straßen giessen und im Winter den Schnee abtragen, was Arbeit und Verdienst für sie bedeutete.

Mit der Industrialisierung wuchs die Zahl der Betriebe, in den Fabriken bildete sich die Arbeiterschicht. Das Schiffsfabrik, die Textilfärberei, die Eisfabrik, die Guttmann Strumpffabrik, die Goldberger Textilfabrik unter anderem sicherten den Einwohner die Arbeit.

Die wachsende Einwohnerzahl förderte den Bau und die Erweiterung der Familienhäuser. In einem Haus wurden 8-10 Wohnungen errichtet. Die Hausbesitzer vermieteten den Arbeitern die Wohnungen. Sogar die Fabrikbesitzer ließen Wohnhäuser für ihre Arbeiter bauen, so entstanden die Ziegelfabriken Häuser auf der Bécsi/Wiener Strasse und auch die Schiffswerthäuser in der Pacsirtamező-Strasse.

 

 

Ziegelfabrik am Petersberg, Ziegelfabrik auf der Wienerstraße

 

 

 

 

Typisch Altofener Hof, Schwäbishe Frau mit Oleander

 

 

 

 

Zimmerinnerei, Typisch Altofener Hof (Óbudai Múzeum)

 

 

 

Stefan Neubrandt (†2004), Ehrenbürger von Altofen, auch Abgeordneter der Deutschen Nationalitäten-Selbstverwaltung und Geschäftsführer des Braunhaxler Vereins bis zu seinem Tod, sammelte die Bräuche, die die Einwanderer aus dem Urheimat, aus Deutschland mitgebracht hatten.

 

 

Die Geburt

 

Bis in die 1930-er Jahre geschahen die Geburte mit Hilfe der Hebammen gewöhnlich zu Hause. Die Hebammen bekamen dafür Geld oder Naturalien. In Altofen waren Frau Greisberger und Frau Pribill die bekanntesten Hebammen. Die Neugeborenen wurden gleich nach der Geburt, ohne Zeremonie getauft , wahrscheinlich weil die Mutter noch Wöchnerin war. Die schnelle Taufe kann auf die hohe Kindersterblichkeit zurückgeführt werden und darauf, dass es auch nicht erwünscht war, dass ein Heide im Haus lebe. Die Geburt wurde am Pfarreramt gemeldet. Die Neugeborenen bekamen in der Regel den Namen des Paten, die Jüngeren den Namen der Eltern oder den Großeltern. Bei der Patenwahl spielte das Finanzielle Lage auch eine Rolle: Bei der Taufe bekam das Kind eine Goldkette mit einem Kreuz oder einem Medaillon mit der Gottesmutter oder einem Engel. Das festliche Mittagsmahl kamen erst in den 1900-er Jahren in die Mode. Die Pateneltern mußten die Kosten der Taufe tragen, sie mußten bis zu ihrem Tod auf das Patenkind aufpassen. Sie wurden später die Firmeneltern, manchmal auch die Trauzeugen. Die Tauf erzen wurden sehr in Ehren gehalten, sie wurden bei der Erstkommunion, bei der Firmung, bei der Trauung, sogar bei der Beerdigung angezündet. Die Kinder hatten mit 6-8 Jahren die Erstkommunion, mit 14 die Firmung, damit wurden sie kirchlich volljährig.

 

Erstkommunionsbilder

 

Erstkommunionsbilder

 

 

Die Hochzeit

 

Die Familien heirateten untereinander, um die Assimilation zu vermeiden und das Vermögen zusammenzuhalten. Zahlreiche Ehen waren von den Eltern bestimmt, of von beiden Seiten, das Ziel war, daß das Ehepaar fast gleiche Vermögen hatte. So wurde auch gesichert, daß die Gewohnheiten und die Lebensweise auch gemeinsame Grundlagen hatten.

Zwei-drei Monate vor der Hochzeit geschah die Verlobung. Die Verlobte bekam zur Verlobung einen Ring mit Steinen, den Hochzeitsring erst bei der Hochzeit. Es war im Gebrauch, daß die Braut die Kücheneinrichtung und der Bräutigam die Zimmereinrichtung als Mitgift mitbrachte. Als Hochzeitsgeschenk bekamen sie Haushaltsgeräte. Das Geldgeschenk und der Brauttanz waren in Altofen nie gebräuchlich.

Die Hochzeitszeremonie verlief so:

Die Verwandten der Braut versammelten sich bei ihrem Haus und die Verwandten des Bräutigams bei seinem Haus. In dem Hochzeitszug kam der Wagen des Bräutigams vorne, ihm folgten die Gäste, am Ende der Wagen der Braut. In der Kirche vor dem Altar stand schon der Bräutigam, die Braut wurde von ihrem Vater oder vom Bruder zum Altar geleitet. Alle Verwandte und Familienmitglieder hatten in der Kirche ihren festen Platz.

Die Hochzeitszeremonie hing immer mit der finanziellen Lage des Brautpaars ab.

 

Verlobte

 

Hochzeitsfoto

 

Die Familie

 

Goldene Hochzeitsfoto

 

Nach der Hochzeit gingen die Familien zusammen zum Hochzeitshaus. Das war immer das Haus der Braut. Auf der Speisekarte der Hochzeit stand die Paprikahühnersuppe, dann folgten die Hühnerbrust, Hühnerkeule und Schweinebraten mit Salat. Der Salat war immer dem Saison gemäß gemischt. Dann folgte um Mitternacht der Ferkelbraten. Auch Strudel, Hefekuchen und Kleingebäck wurden angeboten. Es durfte der selbstgemachte Wein auch nicht fehlen. Die Altofner hatten keine Hochzeitsreise (erst nach 1900), nach der Hochzeit begann das Alltagsleben.

 

 

Tod und Begräbnis

 

In Altofen starben die Menschen zu Hause, aber sie wurden nie allein gelassen. Wenn jemand spürte oder ihm anzusehen war, dass sein Tod nähert, rief man den Pfarrer zum Haus, um ihm die letzte Ölung zu erteilen. Der Pfarrer kam in seinem Festgewand mit den Ministranten zum Haus. Während der Zeremonie – ausser der Beichte – waren die Familienmitglieder anwesend und sie beteten zusammen. Nach der Beichte ging der Pfarrer weg, die Betten wurden auseinandergezogen. Die Familie saß um das Bett herum. Die Sitzordnung war auch hier bestimmt. Neben dem Sterbenden saß die Ehefrau. Sie hielt die Kerze in der Hand des Sterbenden, dann folgten die anderen Familienmitglieder. Wenn der Sterben zwei oder drei Tage lang dauerte, wechselten die Familienmitglieder einander ab. Das hiess in Altofen „Himmelleuchten”, sie glaubten, damit können sie den Weg des Sterbenden in den Himmel erleichtern. Nach dem Tod wusch man den Toten mit Essigwasser und zog ihn an. Solange der Leichnam im Haus war, wurden die Spiegel mit weißen Lein wandbedeckt, die Uhren wurden angehalten . Den Männern wurden immer schwarzer Anzug, weißes Hemd und weiße Strümpfe angezogen. Bei den Frauen wurden nur die Witwen in Schwarz beerdigt, aber auch in weißen Strümpfen, ein Sinnbild der Reinheit. In den gefaltenen Händen waren das Trauungkreuz, ein Gebetbuch und ein Rosenkranz, sie wurden damit begraben. Die Frauen hatten das Gebetbuch, den Rosenkranz und ein Teil des Myrtenkranzes auch in ihren Händen. Um die Leiche herum sitzend hielten sie die Totenwache, die dauerte bis zur Begrabung. Bis 1916 stand die Totenbahre im Haus und da hielten sie auch die Totenwache. Der Zeitpunkt der Beerdigung war in Altofen immer um drei Uhr, weil Jesu auf dem Kreuz auch um drei Uhr gestorben ist. Für den Gestorbenen wurde geläutet.

Der Leichwagen wurde von den 2 oder 4, manchmal sogar von 6 schwarzen Pferden gezogen. Wenn der Gestorbene reich war, gehörte dem Leichenzug auch eine Kranzkutsche an. Der Leichenzug wurde meist von einer Blaskapelle begleitet. Die Zeremonie wurde von 1 oder 3 Pfarrern geleitet, vorne gingen die Pfarrer mit den 3 Ministranten. Der Ministrant in der Mitte trug das Kreuz, die zwei an der Seite Kerzen. Bei wohlhabenden oder verehrten Bürgern kam auch vor, dass neben dem Leichenwagen auch je drei Fackelhalter gingen.

Zwischen den Zwei Weltkriegen kamen andere, städtische Bräuche in Mode, trotzdem versuchten die Altofner ihre Sitten und Traditionen zu bewahren, mit wechselndem Erfolg.

Es kamen schwere Zeiten und die Altofner und die Krottendorfer mussten drei Schicksalsschläge erleiden, in deren Folge nur wenige in ihrer Heimat verbleiben konnten.

 

Leichwagen

 

Partezettel

 

 

1945 „Malenkij Robot” nach Russland. Die Verschleppung

 

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die männliche Bevölkerung zwischen 16–45 Jahren verschleppt, sie wurden in der Sowjetunion als Wiedergutmachung zur Zwangsarbeit verurteilt. Die russischen Soldaten und die ungarischen Kommunisten verbreiteten, daß „Malenkij Robot” nur eine kleine, kurze Arbeit sein wird. Manche wurden in Pyjama, in Hauskleidung verschleppt. Nur wenige konnten fliehen aber die Mehrheit kame nie nach Hause. In erster Linie hat die Rote Armee die Zivilleute aus dem deutschbesiedelten Gebiete eingesammelt, doch starben oder flohen einige unterwegs, wurde die Zahl aus der Zivilbevölkerung „ergänzt”.

Im Januar 1945 wurde die männliche Bevölkerung Altofens fast vollzählig in Fußmarsch die Donau entlang getrieben, dann aus Rumänien in Waggons weiter in die Sowjetunion getrieben. Ein Drittel hat ihr Leben schon unterwegs verloren, andere sind wegen der Zwangsarbeit gestorben. Nach zwei bis fünf Jahren Zwangsarbeit kam ein Drittel krank nach Hause, über ihre Schicksal durften sie niemandem sprechen. Manche warteten noch Jahre lang auf die verlorenen Mitglieder der Familie. Leider haben wir keine genauen statistischen Daten von der Kriegsverlust, nach Schätzungen kann diese Zahl etwa 12 000 sein.

 

“Malenkij robot”
(Internet)

 

“Malenkij robot”
(Internet)

 

Befehl zur “malenkij robot”
(E-Kultúra-Örökségtár)

 

 

Februar-März 1946 – Vertreibung nach Deutschland

 

Die im Potsdamer Pakt verfasste, in der Verordnung der ungarischen Regierung   beschlossene Vertreibung bezog sich vorwiegend auf Volksbundmitglieder, besonders auf die Vermögenden und auf die Bürger, die sich an der Volkszahlung 1941, als Deutsche registrierten. So wurden viele, doch meist schon assimilierten Altofner vertrieben.

Aus Werischvar wurden die Leute und ihre Familien aus wirtschaftlichen Gründen nicht vertrieben, weil sie in Kohlengruben arbeiteten.

Krottendorf, früher ein selbständiges, deutsches Dorf wurde 1950 zu Budapest angeschlossen.

Bis zur Verschleppung lebten hier in der Mehrheit deutschstammige Leute, die 1946 95 prozentlich verschleppt wurden.

Die Vertriebenen mußten ihre Häuser, ihre beweglichen Sachen, ihre Tiere hinterlassen. Sie durften nur ein 20-kg Bündel mitnehmen und wurden in Viehwaggons nach Deutschland geliefert.

Sie wurden dort natürlich nicht herzlich empfangen, sie wurden „Ungarische Zigauner“ genannt.

Allmählich, nach vielen Jahren wurden sie als ordentliche Leute anerkannt. Aus Krottendorf wurden die Menschen in Baden–Württemberg, in Billigheim- Sulzbach angesiedelt.

Die Vertriebenen konnten ihre Familienangehörigen besuchen, sie kamen als deutsche Staatsbürger nach Ungarn, aber die zu Hause Gebliebenen durf en nicht nach Deutschland fahren.

Von den 1960-er Jahren an, konnten die Vertriebenen das Pfarreramt Sankt Josef in Krottendorf unterstützen (Pfarrer László Zámolyi).

Unter der Leitung von Anna Schmelcher bekannt als Wagner Buci, Frau Barbara Moser, Frau Anna Hercegffy, Frau Anna Nussbrücker (Weisshaar Náncsi) kamen sie mit einer Gruppen nach Hause. Sie fuhren mit zwei Bussen, sie besuchten ihre Verwandten, nahmen an Veranstaltungen, an Schwabenbällen teil. Sie kamen sehr gern nach Hause, weil Ungarn für sie immer die ewige Heimat blieb.

Der Staat verbot erst und erlaubte auch später nicht gern die Reisen nach Deutschland, und dass die Sitten und Bräuche weiterleben können.

Die Behörden erlaubten die Kirchweihtage und die Schwabenbälle nicht. Der letzte Weinaufzug und –Ball fand 1959 statt.

Die einzige „schwäbische” Veranstaltung war bis in die 1990-er Jahre der Kartoffelkirchtag/Krumpiernkiritog.

 

Vertreibung

 

Vertreibung

 

Vertreibung

 

Krottendorf, Haupstrasse
(Wikipédia)

 

Krottendorf, Haupstrasse
(Wikipédia)

 

Das letzte Lesefest in Altofen

 

Das letzte Lesefest in Altofen

 

Das letzte Lesefest in Altofen

 

Das letzte Lesefest in Altofen

 

Die Krottendorfer schwäbische Festen und Gewohnheiten waren auch nicht erwünscht, trotzdem blieben einige bis heute erhalten . Es war im Brauch, dass die Frauen am Karsamstag früh auf den Kalvarienberg gingen und sie nahmen Wasser mit. Nach dem Kreuzweg kamen sie nach Hause, aber sie durf en bis morgen kein Wort sagen. Dann durften sie das vom Kreuzweg mitgebrachte Wasser trinken und nachher sprechen. Diesen Brauch nannte man: „Unwörtliche Ritus/Wortloses Wasser”. Der Krottendorfer Kiritog fing immer am Ostermontag an. An dem Sankt Josef Tag erinnerten sie sich nur in der Kirche, weil er in die Fastenzeit fiel. Der letzte Krottendorfer Kirchweihtag war im Jahre 1950. Die hier gebliebene schwäbische Minderheit wollte die neuen Ansiedler in die Kirmes einbeziehen, aber nach 1958 konnten sie diese Veranstaltung auch nicht mehr halten. Nicht nur die Veranstaltungen waren unerwünscht, sondern auch die Baudenkmäler Altofens, die alten Häuser im Bauernbarock und Zopfstil, die wunderbaren Barockstatuen wurden nicht gepflegt, wie unter anderem die Dreifältigskeitsstatue, der Sankt Florian Gelübdenaltar, sie wurden sogar abgetragen.

Einige Teile der Statuen wurden in die Steinlager des Kleinzell-Museums getragen, wo sie in unwürdigem Zustand gelagert wurden. Ebenso wurde auch das wunderbare Steingeländer vom Weg zum Kiscelli Schloss weggetragen.

 

 

Die “Vertreibung” binnen Budapest

 

Das städtische Sanierungsprogramm zwischen 1967–1977, die totale Vernichtung des Stadtteils, kann als eine Art der „Vertreibung” betrachtet werden. Die Altstadt von Altofen wurde niedergerissen.

Die Uraltofner erhielten Tauschwohnungen in anderen Bezirken (wie zB: in Újpalota, Káposztásmegyer, Lágymányos, Albertfalva).

Die Braunhaxler, die aus ihrer kleinstädtischen, beinahe dörflichen Umwelt losgerissen wurden, fühlten sich selbst als ein mit seiner Wurzeln aus dem Mutterboden gerissener Baum.

Eine Wohnungsbaukombinat, in Altofen (heute Auchan-Gelände) stellte einförmige Fertigteilhäuser mit 10–15 Stockwerken her, die geschmacklos, ohne Phantasie und auch teuer waren.

Diese Häuser wuchsen ganz schnell aus dem Boden, so mussten die Altofner wegziehen. Neue Einwohner kamen in die Blockhäuser aus verschiedenen Bezirken von Budapest. Die Neubau verwirklichte noch mal die Vertreibung. Die Braunhaxler, die durch Generationen hier lebten, sahen mit Tränen in den Augen, wie die Greiferkräne die alten Familienhäuser zerstörten. Ein 70 jähriger Mann wurde stumm, als er sein Haus zusammenstürzen sah. Die Ureinwohner mussten in die neuen Wohnungen einziehen, nur wenige konnten in Altofen blieben. Einige alten Leuten konnten nicht mehr zurückkommen: „Einen alten Baum darf man nicht umpflanzen” und sie starben, weil sie sich nicht an die neuen Verhältnisse gewöhnen konnten. Sie wurden krank, einige begingen Selbstmord.

Die Vertreibung in Budapest war natürlich absichtlich, weil man die zusammenhaltende, einander helfende deutsche Gemeinschaf zerstören wollte. Die neueingezogenen Einwohner kannten und kennen nicht, was für Sitten und Bräuchen die alte Altofner hatten.

Die neuen Einwohner lebten sich langsam ihrem neuen Wohnort ein, und sie sind heute stolz darauf, dass sie Altofner wurden.

 

Promenad vor Schmidt-Schloss
(Wikipédia)

 

Kiscelli Strasse

 

 

Das erste Panelhaus in Altofen (facebook), Die wachsenden Panelhäuser (Óbudai Múzeum),

Die alten und neuen Häuser (Népszabadság fotóarchivum, fotó Erdei Katalin)

 

 

 

 

 

Die Birnestrasse vor der Zerbrechung

 

Die Birnestrasse nach der Zerbrechung

 

Die Veränderungen im Gesellschaftssystem veränderten sich auch das Leben der Minderheiten. Das Minderheitengesetz ermöglichte 1994, dass die Deutsche Natinalitätenselbstverwaltung auch in Altofen-Krottendorf gegründet werden konnte. Die Kandidaten der Deutschen Nationalität bekamen 1994, 1998 und 2002 je 13 bis 18 Tausend en bei der Wahl.

In 2006 veränderte sich das Wahlgesetz. Die zur Minderheiten gehörenden Bürger mussten sich im Wahlbüro registrieren lassen. Viele hatten noch immer Angst vor den Konsequenzen, sie erinnerten sich an die Vertreibung 1946-48, deswegen registrierten sie sich nicht und sie gingen auch nicht zur Wahl.

1994 gründete sich die Deutsche Nationalitätenselbstverwaltung und der Braunhaxlerverein. Beide Organisationen hielten und halten für ihre wichtigste Aufgabe, die Vertretung der deutschen Minderheit, die Traditionsbewahrung und die Weitergabe der Bräuche an die jungen Generation.

Nach der ersten Minderheitenwahl gründete sich die Deutsche Nationalitäten- Selbstverwaltung in Altofen-Krottendorf, deren Vorsitzender Josef Fehérvári war.

Obwohl er selbst aus Szigetcsép stammt, arbeitete er jahrzehntelang für die deutsche Minderheit in drittem Bezirk. Unter seiner Leitung nahm die Selbstverwaltung ihre Arbeit aus dem Nichts auf.

In Zusammenwirkung mit den Schulen und Kindergärten organisierten sie den Nationalitätenunterricht und stellten das auch noch heute gültiges Programm zusammen. Sie arbeiteten für die Bewahrung der Sprache, der Sitten, des Kulturerbes des Deutschtums in Ungarn.

 

Die Abgeordneten der Deutschen Sebstverwaltung von Altofen-Krottendorf einst

 

Die Abgeordneten der Deutschen Sebstverwaltung von Altofen-Krottendorf heute

 

Partnerschafts Vertragsunterzeichnung

 

Partnerschafts Vertragsunterzeichnung

 

Herr Dr. Josef Fehérvári bekam am 8. Januar 2011 für sein Lebenswerk den höchsten Preis der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen :

„Ehrennadel in Gold”. Den Preis wurde von dem Vorsitzenden der LdU, Otto Heinek überreicht.

1997 wurde der Kontakt zwischen der Vertriebenen und der hier Gebliebenen ins Leben gerufen. Dank der unermüdlichen Arbeit von dr. Josef Fehérvári und von Alfred Millinger kam der Partnerschaftsvertrag zwischen Billigheim–Sulzbach und Altofen-Krottendorf zu Stande.

Im Rahmen der Städtepartnerschaf konnten aus den zwei Schulen (Erste Alt-ofener Grundschule und Medgyessy Ferenc Grundschule, wo deutscher Nationalitätenunterricht verwirklicht wurde) 20 Kinder eine Woche von 17. bis 25. April 1998 in Billigheim-Sulzbach verbringen, um ihre Sparchkentnisse zu vertiefen.

Noch in diesem Jahr im September kamen die deutschen Kinder nach Ungarn, um die Schulen, den Unterricht und auch Budapest und die Umgebung näher kennen zu lernen. In der Verwirklichung des Kontakts zwischen den deutschen und ungarischen Schulen hatte Frau Susanne Papp Windt (Erste Altofener Grundschule) eine bedeutende Rolle.

Sie bekam 1998 den ersten „Braunhaxler Preis” für ihre hervorragende Pädagogische Leistung im Ungarndeutschen Unterricht von Altofen.

Die ehemaligen Krottendorfer kamen jährlich nach Hause, um an die Vertreibung zu erinnern.

2000 kam eine Delegation mit einer 30-köpf gen Blaskapelle aus Billigheim-Sulzbach zur Einsegnung der Dreifältigkeitstatue.

Die Abgeordneten der Deutschen Nationalitätenselbstverwaltung und die Mitglieder des Braunhaxler Vereins besuchten mehrmals die Parnerstädte in Deutschland. Der Braunhaxler Chor, das „Kincső” Ensemble und das Programm „Operettenzauber” mit Palma Morvai und mit Tibor Tauner hatten großen Erfolg in Billigheim.

Die Selbstverwaltung unterstützt seit ihrer Gründung die Nationalitätenkindergarten (Kastély, Timár Strasse, Bárczi), die Nationalitätengrundschulen (Erste Altofener Grundschule, Medgyessy Ferenc Grundschule) und auch den Nationalitäten-Klassenzug im Gymnasium Árpád, sowohl auch der Braunhaxlerverein und die Kulturgruppen, als der Braunhaxler Liederkreis werden unterstützt.

Seit 1994 wirkt der Braunhaxlerverein in Altofen. Am Krumpiernkiritog 1993 kam die Idee, einen Verein zu gründen. Es sollte eine Zivilorganisation sein mit der Aufgabe, die alten Sitten und Bräuche neu zu beleben, die zerstörten Statuen und Denkmäler restaurieren zu lassen – laut Tibor Tauner - und die früheren Veranstaltungen wieder einzuführen.

An diesem Gespräch nahmen dr. Imre Dedics, Abgeordneter der Selbstverwaltung, dr. Josef Fehérvári und Tibor Tauner, der Organisator des Krumpiernkiritogs teil.

Im nächsten Jahr, am 5. Februar 1994. wurde der Braunhaxler Verein ins Leben gerufen. Der Verein hatte bei der Gründung 73 Mitglieder, der erste Geschäftsführer war dr. Josef  Fehérvári /1994-1998/. Ihm folgte bis zu seinem Tod Stefan Neubrandt / 1998-2004/. Zur Zeit ist Tibor Tauner der Geschäftsführer des Braunhaxlervereins (2004-).

Die Einwohner empfingen die Gründung des Vereins mit grosser Freude.

 

 

SCHÜLERAUSTAUSCHPROGRAMM IN DEUTSCHLAND UND IN UNGARN

 

 

 

 

Schüleraustauschprogramm in Deutschland und in Ungarn

 

Die erste “braunhaxler” Preisverleihung

 

Chorqualifikation

 

Cities in the City

 

Im nächsten Jahr hatte der Verein schon 550 Mitglieder. Der Braunhaxlerverein wirkt eng mit der Deutschen Selbstverwaltung zusammen, man kann sagen: „Hand in Hand”. Sie organisieren gemeinsame Programme, Veranstaltungen. Der Braunhaxler Chor mit 40 Mitgliedern nahm auch an zahlreichen Veranstaltungen im In- und Ausland teil.

2006 sind einige Mitglieder aus dem Chor ausgeschieden, sie gründeten in Krottendorf einen neuen Chor, sie nahmen den Namen „Ludwig Hollós” auf.

2007 hat sich der Braunhaxler Liederkreis in Altofen neu gegründet. Sie nehmen an den kirchlichen und weltlichen Veranstaltungen teil. Sie haben eine aktive Rolle im Leben des Braunhaxlervereins und auch in der Organisitionen der Veranstaltungen.

2010 nahm der Liederkreis an der Veranstaltung „Cities in the City”   teil, wo sie im Programm die Partnerstadt  Billigheim-Sulzbach repräsentierten. Am 10. Juni 2013. bekamen sie an der Qualifizierung der Ungarndeutschen Chöre in Schaumar die Qualifikation Gold.

Der Braunhaxlerverein hatte von Anfang an einen guten Kontakt mit der Selbstverwaltung Altofen- Krottendorf. Ohne ihre Unterstützung könnte der Verein seine Ziele nicht erreichen, seine Pläne, seine Tätigkeit nicht verwirklichen.

 

In unserer Begegnungsstätte

 

Advent auf dem Hauptplatz Der “BRAUNHAXLER” Liederkreis

 

In der Begegnungsstätte (Szőlő Strasse 72.) organisierte der Braunhaxlerverein deutschsprachige Klubabende, Sprachkurse, Filmabende und früher waren die Chorproben des Braunhaxler Liederkreises auch hier. Der Liederkreis hatte 35 Mitglieder, so wurde der Klubraum zu klein, deshalb mussten sie einen grösseren Platz suchen. Seit zwei Jahren halten sie die Proben in der Ersten Altofener Grundschule.

Seit Januar 2004 gibt es im Klub auch Informatikkurs, der auch bei den älteren Generationen sehr beliebt ist. Es steht auch eine deutschsprachige Bibliothek zur Verfügung. Hier halten auch die Abgeordneten die Sitzungen der deutschen Selbst verwaltung.

Auf den Vorschlag von Tibor Tauner entschloss der Vorstand des Braunhaxlervereins, die Restaurierung der alten Statuen, Denkmäler, unter anderen die Dreifältigskeitsstatuen und das Sankt Florian Denkmal. Neben der Restaurierung der wunderbaren Stauen und Gebäuden pflegte der Verein auch die Traditionen und weckte das Interesse für die deutsche Kultur auf.

 

 

IN UNSERER BEGEGNUNGSSTÄTTE

 

 

 

Die tiefgläubigen Weinbauer stellten zahlreiche, am Wege stehende Kreuze, bauten kleine Kapellen auf dem Landweg, um für gute Ernte zu bitten oder zu bedanken. So wurden auch der Ecklerkreuz, die Jesu Herz Kapelle (die Filoxera Kapelle) auf der Bécsistraße, die Sankt Donat Kapelle, usw. errichtet.

Die Altofner Kleinkapellen, neben der Straßen stehenden Kreuze, die Stationen vom Kiscelli-Schloss wurden von den Gläubigen, von der Familien unterstützt. In der Pflege hatte auch die Familie Neubrandt eine große Rolle. In zahlreichen Fällen hatten sie die Besserungen, die Malarbeiten gemacht, sie ergänzten die wiederholt gestohlenen Regenrinnen, die beschädigten Dachziegel. Bei den zahlreichen Diebstahlen (Heiliges Blut, Jesu Herz Kapellen) disponierten sie und sicherten sich den Ort, bis die Polizei ankam. An diesen Bauarbeiten nahmen die Altofner, die Mitglieder des Vereins, die Abgeordneten der Deutschen Selbstverwaltung teil, aber sie haben auch viele Unterstützer.

Kurze Zusammenfassung von der Tätigkeit des Braunhaxlervereins und der Deutschen Selbstverwaltung in den letzten 20 Jahren:

 

Die Restaurierung der kirchlichen Denkmäler

 

1990 bestellte die Familie Neubrandt die Restaurierung der fehlenden Kalvarien Stationen von Kiscell. Leider wurden die angefertigten Teile in der Nacht fast völlig beschädigt. Die Täter sind auch noch heute unbekannt. Die Restaurierung der Stationen wurde abgestellt. 1995 fing der Braunhaxler Verein und die Deutsche Selbstverwaltung Altofen- Krottendorf die Wiederherstellung der Stationen an.

Die Restaurierung wurde nach dem Plan von Ágnes Wladár und von Frau und Herr Csaba Vályi durchgeführt. Die Restaurierung und die Durchsetzung wurde von Stefan Neubrandt organisiert und koordiniert.

Am 8. September 1996 hat Pfarrer Gellért Tavas die erneuerten Kleinzell-Stationen eingeweiht.

Die Pestepidemie in 1738-39 hat fast die Hälfe der Bevölkerung vernichtet. 1740 wurde zur Erinnerung an die Opfern die Dreifältigskeitstatue angefertigt. Herr Richter Thomas Segetha und Gräfin Frau Zichy hatten damals die Arbeiten unterstützt.

Die Statue wurde zerstört, und die Statueteile wurden in die Steinlager des Kleinzell-Museums getragen. Deswegen hatte der Braunhaxlerverein in den 1990-er Jahren die Wiederauf au der Stauen angefangen. Die Restaurierung wurde von den Renaissance Steinmetz/Steinhauer GmbH durchgeführt. Herr Stefan Neubrandt hatte den Wiederauf au koordiniert.

Am 24. Juni 2000 wurde im Rahmen des Altofner Kirschenkirchtags die Dreifältigkeitsstatue von dr. Karl Josef Rauber Päpstlicher Nuntius eingeweiht. An der Einweihung nahm auch die Delegation der Partnerstadt Billigheim-Sulzbach mit Blaskapelle teil.

 

Filoxera Kapelle

 

Szűz Mária Kapelle
(Wikimapia)

 

St. Donat Kapelle

 

Szent Vér Kapelle

 

Golgota

 

Kleinzell-station

 

Kleinzell-Stationen

 

Kleinzell-Stationen

 

Kleinzell-Stationen

 

 

Die Einweihung der Dreifältigskeitstatue

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Einweihung des Kurtz Kreuzes

 

Die Einweihung des Kurtz Kreuzes

 

Das „Kurtz” Kreuz wurde aus dem Gelöbnis von Magdolna Krettinger und Alexander Fekete in Krottendorf aufgestellt. Das originelle Kreuz wurde 1947 durch die Unterstützung von Frau Krettinger geborene Katalin Kurtz erneuert. Der Name des Kreuzes stammt von der Familie Kurtz. Die Wiederherstellung des Kurtz Kreutzes hat die Épületszobrász GmbH angefertigt und die Bauarbeiten wurden von Stefan Neubrandt koordiniert. Das Kreuz steht an der Kreuzung der Templom und der Ezüsthegyi Straße.

Das „Kurtz” Kreuz wurde von Alajos Forgács Pfarrer von der Sankt Josef Kirche 2001 eingeweiht.

Graf Miklós Zichy, der Altofner Grundbesitzer hat von seinem Bildhauer Károly Bebó zur Erinnerung an das Hochwasser, die Feuerbrände und an die Pestepidemie die Statuengruppe von zwei Schutzheiligen bestellt. Die Witwe von Miklós Zichy geborene Elisabeth Berényi hat zur Erinnerung an die Erdbeben von Komárom 1763 den dritten Schutzheiligen Néri Sankt Fülöp anfertigen lassen.

Nach der Einweihung der Dreifältigkeitsstatue hat Stefan Neubrandt die Vorbereitung der Restaurierung des Sankt Florian Gelöbnisaltars angefangen. Die Restaurierung der Statue wurde von Attila Fekete Restaurator und von András Kontur Bildhauer gemacht. Einige Statuenelemente waren in der Steinlagerung des Museums Kiscell. Die fehlenden Teile hat das Ehepaar M. Katalin Gémes und György Markolt gemeißelt. Nach dem Tod von Stefan Neubrandt ist die Restaurierung des Gelöbnisaltars zurückgefallen, aber die Statuen wurden 2010 fast fertig.

Am 26.September 2012 wurde von dr. János Székely, Stellvertreter des Bischofs von Esztergom-Budapest der Gelöbnisaltar eingeweiht.

 

Der alte und der neue St. Florian Gelöbnisaltar
(Óbuda homepage)

 

Der alte und der neue St. Florian Gelöbnisaltar
(Óbuda homepage)

 

 

Bücher, Publikationen, Kalender

 

Frau Hedvig Gálosfai geborene Wittmann hat drei Bücher von den ehemaligen Altofnern geschrieben. Die Herausgabe der Bücher wurde von der Selbstverwaltung Altofen-Krottendorf, von der Deutschen Selbsverwaltung und dem Braunhaxlerverein unterstützt.

- Das zweisprachige Buch „Gyalogszerrel, tutajon” stellte die Einwanderung und der Niederlassung vor.

- Das Buch „Kockás abrosz, jó kadarka” frischt das Gedächtnis der berühmten kleinen Kneipen und Gaststätten auf.

- Das Buch „Óbuda régi ízei” zählt alte, aber auch noch heute gekochte Speisen auf.

- „Szülőföldünk Békásmegyer„ und auch

- „Die Chronik unseres Heimatortes“ von Katalin Holevász stellen uns das ehemalige Krottendorf vor.

- Das ehemalige Altofen wurde von den Braunhaxler Nostalgie Kalendern aufgefrischt. Aus finanziellen Gründen konnten wir den Kalender seit 10 Jahren nicht mehr herausgeben.

Die Bücher und auch ein Videof lm von den Altofnern kann man auf der Homepage „Örökségtár” ansehen.

 

 

UNSERE BÜCHER UND KALENDER

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die traditionellen Veranstaltungen und Gedenktage

 

Der sein 20-stes Jubiläum feiernde Braunhaxlerverein hielt neben den traditionellen Veranstaltungen und die Restaurierung der alten Statuen, auch die Erinnerung an die Zivilopfer nach dem Zweiten Wekltkrieg für wichtig.

Erinnerung an die Zivilopfer von „Malenkij robot”

Der Braunhaxlerverein und die Deutschen Selbstverwaltung Altofen-Krottendorf hat eine Gedenktafel an der Wand des Bürgermeisteramtes angesetzt. Wir erinnern uns jedes Jahr am 19. Januar an die Opfer mit einer heiligen Messe in der Kirche Sankt Peter und Paul. Nach der Messe wird an der Gedenktafel ein Kranz angebracht.

 

Erinnerung an die zur malenkij robot verschleppten zivil Opfer

 

Erinnerung an die zur malenkij robot verschleppten zivil Opfer

 

 

Erinnerung an die Vertriebenen von Krottendorf

 

Jedes Jahr am ersten Sonntag erinnern wir uns auch an die Vertriebenen von Krottendorf. In der Kirche Sankt Josef in Krottendorf wird eine heilige Messe zelebriert und nach der Messe wird die Gedenktafel festlich bekränzt.

 

 

Traditioneller Bündelball

 

Der Fasching ist die Zeit der Narren. Früher wurden zu dieser Zeit Schweine geschlachtet, der neue Wein war schon in den Fässern, so hatten sie Zeit zu feiern. Zum Ball wurden die Verköstigungen, die verschiedenen Speisen, Kuchen und die Weine „im Bündel“ mitgebracht. Sie konnten einander die selbstgemachten Köstlichkeiten anbieten. Diese Gewohnheiten leben auch noch heute.

Diese Veranstaltung wird immer in Krottendorf gehalten. Natürlich gehört zum Fest auch die tradionelle Schrammelmusik.

Bis 2011 organisierte den Ball Alfred Millinger, seit 2012 wird von Tibor Tauner der Schwabenball organisiert.

 

 

Zweisprachiger Kreuzweg auf dem Kleinzellberg

 

Seit 1995 auf jeden Karfreitag treffen wir uns neben dem Sankt Margit Krankenhaus. Wir nehmen am Kreuzweg gemeinsam teil. Wir beten und singen ungarisch und deutsch.

 

Erinnerung an die vertrieben zivil Bürger von Krottendorf

 

Erinnerung an die vertrieben zivil Bürger von Krottendorf

 

Kreuzweg auf dem Kleinzellberg

 

Kreuzweg auf dem Kleinzellberg

 

 

TRADITIONELLER BÜNDELBALL

 

 

 

 

 

 

 

 

Kirschenkiritog in Altofen

 

Der Kirschenkiritog der Schutzheiligen Sankt Peter und Paul war und ist überall berühmt und bekannt. Der Kirchtag wurde früher neben der Kirche veranstaltet, besonders die Schrammelmusik, das Ringelspiel, das Karussell, die Lebkuchen waren beliebt.

Der Kirchtag war auch ein Familienfest: die Familien kamen auch aus dem Ausland nach Hause. Das Festmenü, wie bekannt, war Gänse- und Entenbraten und auch den Kirschenstrudel durfte nicht fehlen. Zitat von Gyula Krúdy:

„Die Braunhaxler hatten so viele Gänse, Enten und Hühner geschlachtet, dass die Schaufelschiffen wegen der vielen Därme im Wasser nicht bis Wien fahren konnten“.

Nach vielen Jahren konnten wir den Kirchtag 1995 wieder feiern.

Der erste neu veranstaltete Kirchtag dauerte drei Tage lang in dem Park neben dem Florianplatz. Drei Bühnen, Karussel, Bierzelten, Handwerkzelten wurden aufgestellt. Im nächsten Jahr hielten wir den Kirchentag auf dem Hauptplatz.

Vor einigen Jahren wurde uns die Ehre zuteil, dass der Kirchtag in der Veranstaltungserie des „Altofner Sommers“ eingebaut ist.

Überall bekannt ist schon das Treffen der Chöre, die aus verschiedenen Orten kamen. Am Anfang traten nur die ungarndeutschen Chöre auf, aber seit Jahren kamen auch die slovakischen und polnischen Chöre. Die Gäste werden von dem Braunhaxlerverein herzlich empfangen.

Auch die Schrammelmusik kann nicht ausbleiben. Am zweiten Tag des Kiritogs erwarten wir die Gäste mit verschiedenen Programmen, mit Volkskunst-Markt und mit Kinderprogrammen.

Die Veranstalter waren von 1995 Stefan Neubrandt und Tibor Tauner, seit 2004 Olga Neubrandt und Tibor Tauner.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nationalitäten – Adventsfest

 

Seit vielen Jahren veranstalten wir am dritten Donnerstag von Dezember unser Adventsfest. Im Rahmen des Adventsfestes treten die Kinder aus dem Nationalitäten-Kindergarten und Schulen auf.

Seit 3 Jahren feiern wir mit polnischen und slovakischen Chören zusammen. Am Ende der Veranstaltung singen alle mitwirkende Chöre das Lied „ Stille Nacht” in vier Sprachen zusammen.

 

 

 

 

 

 

Krumpiernkiritog

 

Das traditionelle Fest der Ofner Bürger war der Kartoffelkirchentag. Sie erinnerten sich an die Opfer des Hochwassers von Pest-Buda im Jahre 1838. In der Altofner Sankt Peter und Paul Kirche und in der Kirche „Ujlaki” zeigt eine Gedenktafel, wie das Hochwasser war. Die Einwohner von Pest entflohen auf die Budaer Seite, wo sie von den schwäbischen Gastwirten mit Bratkartof el und Gänseschmalz empfangen wurden.

Es gab auch eine kirchliche Erklärung zum Krumpiernkiritog: Der Schutzpatron der Barfüßer-Kirche von Franziskanus Kapistran war Sankt Stefan, der gesteinigt wurde. Das Symbol der Steine war die Kartoffel, deswegen bekam der Kirchtag den Namen „Kartoffgelkirchtag“. Der Kirchentag wurde in verschiedenen Gaststätten veranstaltet und die Kartoffeln wurden mit rot-weiß–grün Bändern geschmückt und auf die Kleidungen angehängt. Das Neubeleben dieser Veranstaltung stammt von Arpad Fischer. Er war 1958 der Organisator des Kirchtages.

Dieser Kirchentag wurde in der Kneipe „Paksi„ veranstaltet.

Seit 1995 wurde jedes Jahr  ein Kartoffelkönig gewählt, das eine besondere Ehre ist. Seit 1981 veranstaltet Tibor Tauner den Kirchentag in Altofen. Früher veranstalten wir in verschiedenen Gaststätten und Restaurants wie Radeberger, Romer Bandi, Sipos, Vasmacska. In letzten Jahren wurden die Kirchtage in Restaurant Rozmaring organisiert.

 

 

 

 

 

 

 

In den Braunhaxlerverein und auch in dem Vorstand waren und sind Mitglieder aus Krottendorf wie Alfred Millinger, Imre Szöllősi und László Wittinger.

Die Deutsche Selbstverwaltung und der Braunhaxlerverein nahmen aktiv an dem kirchlichen Leben und an den Veranstaltungen teil.

 

Heilige Messe

 

Herhoff György Strasse, Strassenbenennung

 

Herhoff György Strasse, Strassenbenennung

 

 

DAS 50-JÄHRIGES JUBILÄUM DER KIRCHENGEMEINDE ÓBUDA-HEGYVIDÉK SZENTHÁROMSÁG

 

 

 

 

TAIZÉ-TREFFEN

 

 

 

Studienreisen, Ausflüge

 

Der persönliche Kontakt ist am wichtigsten in der Pf ege und in der Fortsetzung der Traditionen.

Die deutschsprachigen Einwohner in Altofen-Krottendorf mussten viele Schicksalschläge ertragen. Nur wenige konnten an ihrem Geburtsort bleiben. Es war auch verboten, Deutsch zu sprachen, sie wollten keine Probleme ihren Verwandten hinterlassen.

Die Traditionen sind sehr wichtig, deswegen organisiert der Braunhaxlerverein jedes Jahr Studienreisen in die deutschsprachigen Gebiete oder in Nationalitätendörfer. Auf dem Lande leben noch die Sitten und Bräuche besser, als in der Stadt. Sie benützen noch den Dialekt. So organisierten wir gemeinsame Studienreise zB mit dem katholischen Deutschen Verein in Fünfkirchen.

Wir besuchten die ungarndeutschen Dörfer und Orte in Ungarn, aber wir waren auch im Ausland zB: Mariazell, Ulm, Passau, Kirschberg, Altötting, Kassa, Kárpátalja. Wir nahmen auch an den Kirchtag Csiksomlyó teil, wo unsere Fahne eingeweiht wurde. Wir besuchten auch die Städte Eszék, Kolozsvár, Marosvásárhely und Brassó.

Zu Pilgerfahrten sind wir manchmal mit zwei Bussen gefahren. Wir haben auch in Ungarn viele ungarndeutsche Orte aufgesucht, wo wir unseren Freundschaf mit ihnen vertiefen könnten, wie zB: Pannonhalma, Máriapócs, Pécs, Eger, Vállaj, Hercegkút, Szulok, Soroksár, Somberek, Máriagyüd, usw.

Wir nahmen auch an den Chortref en, an den Kirchtagen der ungarndeutschen Dörfer und Städte teil. Diese Tage endeten immer mit gemeinsamem Singen und Tanz. Wegen unserer Studienreisen haben wir gute Kontakte im In - und Ausland.

 

 

Mariazell, Kassa, Csíksomlyó, Hercegkút, Nagybörzsöny, Soroksár

 

 

 

 

 

 

 

 

Mátraverebély-Szentkút, Tolna, Tolna, Dunaharaszti

 

 

 

 

 

 

Unsere Pläne

 

Die ersten 20 Jahre vergingen im Leben des Braunhaxlervereins mit viel Arbeit, aber auch mit viel Erfolg.

In 2010 gründete die Selbstverwaltung von Altofen-Krottendorf “den Preis der Zivilorganisationen“. Diesen Preis hat zuerst unser Verein bekommen.

Wir möchten auch in den folgenden Jahren Altofen und Krottendorf bereichern. Unsere nächste Aufgabe ist die Kapelle Filoxera zu restaurieren.

 

Preisverleihung “Zivilorganisation des Jahres”

 

Preisverleihung “Zivilorganisation des Jahres”

 

 

Die Restaurierung der Kapelle Filoxera

Diese Kapelle wurde von den Altofner Weinbauern, von Braunhaxlern gebaut. Dieses Gebiet wurde von den Filoxera nicht verwüstet, deswegen ließen sie die Kapelle hier auf auen.

Leider ist die Kapelle zur Zeit in schlechtem Zustand, deshalb ist die Renovierung sehr erwünscht.

Die Restaurierung der Filoxera Kapelle wird von der deutschen Selbstverwaltung und von dem Braunhaxlerverein unterstützt. Wir hof en, dass wir im September in der neurenovierten Kapelle unsere Gedenkmesse halten können.

Obwohl die fast 150-jährige Kapelle kein Kunstdenkmal ist, hat sie einen besonderen Wert für die Braunhaxler. Mit dieser Erneuerung werden wir noch reicher.

Dank für die gemeinsame Unterstützung der Volkswirtschaftsministerium und der Selbstverwaltung von Altofen-Krottendorf, können wir im Jubiläumsjahr 2014 die Erneuerung der Kapelle Filoxera beenden.

 

Filoxéra Kapelle

 

 

 

 

 

Kreuze am Rande der Straßen, kleine Statuen

Die tiefgläubigen Schwaben ließen kleinere Votivkapellen und kleine Statuen am Wegrand aufstellen. Diese Kapellen und Kreuze möchten wir in der Zukunft erneuern, wie zB: die Statue vom Hl. Anton auf dem Jablonka Weg und auch an der Grenze von Csillaghegy stehende Betrübter Jesus Kapelle.

 

Heilige Anton Statue

 

Ecker Kreuz

 

Bücher, Publikationen, Kalender

Frau Hedvig Gálosfai sammelt schon den neuen Stoff zu ihrem neuen Buch, das den Friedhof von Altofen vorstellen wird.

Hoffentlich ihr Gesundheitszustand erlaubt, dass sie dieses Buch auch anfertigen kann.

Das Buch Unser Geburtsort – Krottendorf möchten wir wieder erscheinen lassen. Es gibt großes Interesse dafür.

Die Ausgabe der Nostalgie Braunhaxlerkalender hängt von unserer finanziellen Lage. Wir möchten im Jubiläumsjahr den Kalender wieder herausgeben. Wir möchten aus der Vergangenheit das ehemalige Altofen und Krottendorf wieder vorstellen.

 

 

Die Abgeordneten der Deutschen Selbstverwaltung von Altofen-Krottendorf

Vorsitzender der Deutschen Selbstverwaltung 1994-2010 dr. Josef Fehérvári, die Abgeordneten:

Seit 1994

Peter Hofmann

László Mercz dr.

Alfred Millinger

Imre Szöllősi

László Wittinger

 

Seit 1998

László Mercz dr.

Alfred Millinger

István Neubrandt

Imre Szöllősi

László Wittinger

 

Seit 2006

Aladár Bonnhardt

Andrea Fehérvári dr.

László Mercz dr.

Alfred Millinger

Tibor Tauner

 

Seit 2010 ist die Vorsitzende der Deutschen Nationalitäten Selbstverwaltung die Witwe von:

István Neubrandt,

Olga Neubrandt.

 

Die Abgeordnete des Vorstandes:

Stellvertreter: Tibor Tauner

Frau Katalin Aradi

László Mercz dr.

 

Am 15. Oktober 2013 hat Frau Olga Neubrandt den Preis von Imre Henszlmann für ihre hervorragende Arbeit in dem Kunstdenkmalschutz von Altofen bekommen.

 

 

Der Vorstand des Braunhaxlervereins.

 

  Seit 1994 ist der Ehrenvorsitzende István Tarlós, Bürgermeister von Altofen-Krottendorf, zur Zeit Bürgermeister der Hauptstadt von Budapest.

Geschäftsführer:

József Fehérvári dr.

 

Stellvertreter :

Imre Dedics dr.

László Mercz dr.

Alfred Millinger

Imre Szöllősi

Tibor Tauner

 

An der Vollversammlung am 04.09.1998 wurden die folgenden Abgeordneten gewählt:

Ehrenvorsitzender:

István Tarlós

 

Geschäf sführer:

István Neubrandt

 

Stellvertretätender Geschäftsführer:

József Fehérvári dr.

 

1. und 2. Stellvertreter:

Tibor Tauner und Imre Szöllősi

 

Mitglieder des Vorstandes:

Tibor Budai

György Horváth

László Mercz dr.

Alfred Millinger

Zoltán Tolnai

 

An der Vollversammlung am 29.08.2002. wurden die folgenden gewählt

  Ehrenvorsitzender:

István Tarlós

 

Geschäftsführer:

István Neubrandt

 

1. und 2. Stellvertreter:

Tibor Tauner und Imre Szöllősi

 

Mitglieder des Vorstandes:

Tibor Budai

Aladár Bonnhard

László Mercz dr.

Alfred Millinger

 

An der außergewöhnlichen Vollversammlung am 25.03.2004 wegen dem Tod István Neubrandt wurden die folgenden Abgeordneten gewählt.

Ehrenvorsitzender:

István Tarlós

 

Geschäftsführer:

Tibor Tauner

 

1.  Stellvertreter:

László Wittinger

 

2. Stellvertreter:

László Mercz dr.

 

Sekretärin und Kassenwärtin:

Frau Olga Neubrandt

 

Abgeordneten des Vorstandes:

Frau Hedvig Gálosfai

István Georgi

Alfréd Millinger

József Pupli

Ferenc Schlotter

 

An der Vollversammlung am 18.03.2010. wurden die folgenden Abgeordneten gewählt.

Ehrenvorsitzender:

István Tarlós

 

Geschäftsführer:

Tibor Tauner

 

1. Stellvertreter:

László Wittinger

 

2. Stellvertreter:

László Mercz dr.

 

Sekretärin und Kassenwärtin:

Frau Olga Neubrandt

 

Abgeordneten des Vorstandes:

Gabriella Domaniczki

József Pupli

Ferenc Schlotter

 

Gründer des ”BRAUNHAXLER” Liederkreises:

Katalin Aradi

Gabriella Domaniczki

János Drávucz

Primusz Márton

Maria Primusz Márton

Teréz Mészáros

Zsuzsanna Windt Papp

Márta Póczik

Antal Romits

Maria Szabó geborene Herrhoff

Éva Szalontai

Tibor Tauner

Attila Geng Timár

 

Vorstand des „BRAUNHAXLER” Liederkreises

  Sekretärin:

Gabriella Domaniczki

 

Stellvertreter:

in Katalin Aradi

 

Mitglieder:

Lajos Domonkos

Eszter Pata

Tibor Tauner

 

Unsere Unterstützer/Sponsoren:

Unsere Hauptunterstützer die Selbstverwaltung von Altofen-Krottendorf

  Hotel Aquincum Art & Architekt Stúdió

Budai Tégla Rt

Cecei-Kéhli Vendéglő

Celer Kft

CIB bank

Colortext Kft

Duna Interservice

Ericsson Távközlési Kft

Euroshop

Flórián Borozó

Fővárosi Német Önkormányzat

ICO Trade

Interspar

Koral Kf

Kovács Peugeot

Magyar Országgyűlés

Művészeti és Szabadművelődési Alapítvány

Népszabadság Rt

Óbuda Múzeum

Óbuda Szövetkezet

Óbudai Művelődési Központ

Óbuda-Suzuki Kósa és Tsa

Óbuda-Újlak Rt

Opel Gombos

Opel Maxabó

Országos Német Önkormányzat

Parajdi és Társa Autóalkatrészkereskedelmi Kft

Proform Rt

Raiffeisen Bank

Remíz Kft Kis Budagyöngye

Rocco Jeans

Római Halászkert Vendéglő

Siemens Rt

Stoptábla Kft

Számmester Bt

Tóth Pál építési vállalkozó

Triking Kft

Unicbank

Viking Marina Budapest Club

Virtuóz Nyomdaipari Kft

Volksbank

Zwack Unikum Rt

 

Budapest, im Monat Februar 2014

 

 

   
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