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Deutscher Nationalitätenchor

 

Die Schwaben in Szekszárd haben sich schon lange Jahre her versammelt, und zwar im Rahmen der gemeinsamen Bälle - mit dem Ausspruch: singen, tanzen, amüsieren. Inzwischen kam aber der Gedanke eine Gesellschaft ins Leben zu rufen, die sich mit weiteren kulturellen Sachen beschäftigt. So wurde am 22. März 1978 im Babits Mihäly Kulturzentrum ein deutscher Freundeskreis mit 58 Mitglieder gegründet.

An der feierlichen Gründung nahmen auch prominente Gäste aus Budapest und Bonnhard/Bonyhád teil.

Zum Sekretär des Freundeskreises wurde Johann Klezli gewählt. Der erste Dirigent des Chores war Imre Antal Kocsis, Mitarbeiter des Babits Kulturzentrums. Ihm stand zur Seite mit seinen jahrzehntelangen Erfahrungen der in Bonyhád lebende Deutschlehrer und Dirigent Franz Fetzer. (NZ: Freundeskreis der Schwaben in Szekszárd. Anl. 5.)

Aus diesem Freundeskreis entstand gleichzeitig ein gemischter Chor, der sich mit Singen und Liedersammeln beschäftigte. Schon eine Woche später kam es zur ersten Singprobe. Jede Woche probten wir fleißig, aber der „Kern" des Chores bildete sich noch nicht aus. Viele Neugierigen sind gekommen und auch zugleich weggeblieben. Das Liedermaterial nahmen wir bereits Schorokscharer aus der Volksliedersammlung „Glück auf!". Die erste Herausforderung für den Chor: am 12. Mai 1978, am Nationalitätenabend im Babits Kulturzentrum zu Szekszárd soll der Chor vor 600 Zuschauer im Rahmen einer Rundreise „Frieden und Freundschaft" auftreten. Für den jungen, ein Monat alten Chor ist es natürlich eine große Prüfung. Die Mitglieder des Chors haben sich entschieden an dem Abend aufzutreten. (Anl.6.,7.) Neben dem Soroksárer Kulturensemble (Bläser, Tänzer), dem Kretzer-Herbert Duo aus Großmanok erwarb der Szekszárder Chor des Deutschen Freundeskreises einen stürmischen Beifall-trotz des Lampenfiebers vom ersten Auftritt. „Ein hervorragender junger Musiker Imre Antal Kocsis leitet den Chor. Einprägsam, vollverständlich der gesungene Text, hell der Klang, diszipliniert und straff die Melodienführung". So schrieb über die Leistung des Chores Erika Áts in der Neuen Zeitung.

Nach dem ersten Auftritt übernahm die Leitung des Chors Katharina Müller, die an der Hochschule für Lehrerbildung in Pécs studierte. Die Wahlen für den V. Kongreß der Deutschen in Ungarn stehen an der Tagesordnung.

Am 25. September 1978 trat der Chor an der Versammlung der Abgeordneten auf. Auch Anton Reger, Generalsekretär des Demokratischen Verbandes der Deutschen in Ungarn nahm an der Szekszárder Wahl teil. Ein bedeutendes Ereignis entstand im Leben unserer Nationalitäten, der V. Kongreß der Deutschen in Ungarn. Vom Chor wurde Johann Klezli dahin delegiert.

 

 

Am Kongress lautete der Rechenschaftsbericht über die Entwicklung der Nationalitätenpolitik und der Ungarndeutschen in den vergangenen 5 Jahren und über die Zielsetzung der weiteren Aufgaben.

Beratung der wichtigsten Themen: Die Ungarndeutschen als gleichberechtigte Staatsbürger, so die Erscheinung in den von Deutschen bewohnten Siedlungen zweisprachiger Aufschriften an öffentlichen Gebäuden und Ortstafeln - im Ministerium für Unterricht ein vom Staatssekretär geleiteter Nationalitäten - Unterrichtsausschuß gebildet, infolge Unterstützung des deutschen Muttersprachunterrichts in 158 Schulen und 3 Gymnasien bereits im Lande, in der Tolnau im Schuljahr 1977-78: 9 Kindergärten, 304 Kinder, 11 Pädagogen, 23 Grundschulen, 2760 Schüler, 48 Pädagogen.

Eine wichtige Rolle spielten die ausgewählten Basisbibliotheken, welche die Schulen mit deutschsprachigen Büchern versehen. Solche ist auch die Szekszárder Komitatsbibliothek. Das Leselager in der Tolnau ist in Waroli/Váralja aufgerüstet worden.

Die Nationalitäten-Künstlergruppen werden immer mehr und mehr verbreitet. Im Lande gibt es bereits 68 Chöre, 47 Blaskapellen, 58 Volkstanzgruppen, 7 Klubs, viele Sprachkurse usw.

Das alles dient für den Gebrauch der Muttersprache, denn er ist eine der Grundfragen der Existenz einer Nationalität.

Der Chor veranstaltete den Silvesterball im Hotel Garay, wo er auch das aus Kokersch/ Kakasd gesammelte Neujahrslied vortrug.

1.

Wir wünschen euch in eurem Haus, so oft ihr geht wohl ein und aus.

Ein glückseliges neues Jahr, das besser wird als das alte war.

 

2.

Der liebe Gott der soll euch geben ein gesund und langes Leben.

Dabei auch Frieden und Einigkeit, so lang ihr lebt in dieser Zeit.

 

3.

Jetzt wünsch' ich euch noch zum Beschluß, weil ich mein Wunsch beenden muß.

//: Ein glückseliges neues Jahr, das besser wird als das alte war. :// Die NZ. XXIII./.7 berichtet über „Neues vom Freundeskreis". (Anl. 8.)

Das Kulturzentrum Babits Mihály organisierte eine Ausstellung von schwäbischen Trachten. Die Kleider und Möbelstücke sammelte der Jinker evangelische Pfarrer, Aladár Lackner. Die Eröffnung der Ausstellung fand am 24. Februar 1979 statt, an dem unser Chor gesungen hatte. Wir führten einen Liederstrauß aus Kokersch stammenden Liedern auf. Den Chor dirigierte Imre Antal Kocsis und Kathi Müller.

 

 

Infolge des Bittgesuches erhielt unser Chor 10.000 Ft um ein! Tonbandgerät zu kaufen. Johann Klézli, der Sekretär des Freundeskreises kaufte in Budapest einen Sony Radiorekorder, der genau 10 tausend Forint kostete. Mit diesem Gerät können wir neue Lieder sammeln, auch die Auftritte des Chors aufnehmen und damit für uns ein kleines Archiv gründen. Die Mitglieder des Chors freuten sich sehr darüber.

Unser Chor bekam eine Einladung vom Leiter des Bonnharder Kulturhauses um an den „Völgyseg Tagen" aufzutreten - am 4. April um 16.00 Uhr.

Am 23. April besuchten unsere Chorprobe Karl Schmidt und einige Mitglieder der Großmanoker Kulturgruppe. Sie sangen auch mit uns an der Probe mit großer Begeisterung. Anschließend folgte eine Kellerparty im Kellerhaus von Johann Klézli.

Am 30. April nahmen die Mitglieder des Chors an dem Konzert der Szekszárder Blaskapelle gemeinsam teil. Im Mai organisierte der Chor einen Abschlußball zum 1. Jubiläumsjahr in der Selbstbedienungsgaststätte. Der Chor sang einen Liederstrauß Tolnauer Volkslieder. Die Eröffnungsrede hielt Frau Zsuzsanna Karig.

Am Ball tanzte die Maratzer/Mórágyer Tanzgruppe und es sang der Chor aus Maratz.

Ab September 1979 ist ständige Leiterin des Chors: Katharina Müller. Gesellschaftliche Leitung: Johann Klézli, Theresia Moizes, Katharina Moizes, Andreas Streicher. Der Chor besteht aus 35 Mitgliedern. Am 5. November bekamen wir Gäste. Der neugegründete Deutschklub zu Bonyhád nahm an unserer Singprobe teil. Wir konnten bekannte Gesichter sehen, wie Peter Koch und seine Frau, Ludwig Hofmeister und Anton Rittinger. Wir sangen den Bonnhardern unsere gelernten Lieder. Die Bekanntesten, wie Böhmerwald, Waldeslust, Hoch am Himmel.... Auf der Lüneburger Heide sang auch das Publikum mit. Am Ende konnten die Gäste den guten Szekszárder Rotwein von Johann Klézli probieren, so war die Stimmung ausgezeichnet. Wir bekamen eine Einladung nach Bonnhard. Die Leiterin des Bonnharder Deutschklubs war nämlich Katharina Müller, die Dirigentin des Szekszárder Chors. (Anl. 9.)

Zu Silvester veranstaltete der Freundeskreis einen Schwabenball, an dem 220 Gäste teilnahmen. Für gute Stimmung sorgte die Nadascher/Mecseknádasd Zehmann-Kapelle.

Die Chorleiterin konnte die Proben übergänglich nicht leiten, so luden wir das Großmanoker Kretzer-Moser Duo ein. Seppi Vetter und Marie Tante trugen Manoker Volkslieder und aus Österreich stammende Lieder vor. Seppi Vetter trug mit seinen lustigen Geschichten zur Erhöhung der Stimmung wesentlich bei. An dem schönen Abend wohnten auch die Angehörigen der Chormitglieder bei. Im Januar besuchte uns Anton Kocsis, der ehemalige Chorleiter. Er unterrichtet an der Hochschule für Lehrerausbildung in Szekszárd. Er brachte zwei seiner Studentinnen mit, die deutscher Abstammung sind. Unser Chor stand anscheinlich in gutem Ruf, weil wir öfters Besuch an den Singproben hatten. - Am 4. Februar besuchten uns Frau Agotha Wusching und Frau Elsa Hadikfalvi, die zwei Leiterinnen des Großmanoker Ensembles. -Auch Gäste aus der BRD waren da. Sie sind Mitglieder der Wickerer Traditionspflegende Tanzgruppe. Rest Ebert und Stefan Ebert brachten ihre Trachten mit, die den Mitgliedern sehr gefallen hatte. Es tauchte die Idee auf, daß wir auch in Volkstracht singen sollten.Am 8. März 1980 traten wir vor Publikum auf. Wir meldeten uns in die Bewegung „Kunst und Jugend". Unser Auftritt fand in Tamási statt.

Die Jury wertete unseren Liederstrauß aus, gab einige Instruktionen Im Zusammenhang mit der Begleitung. Die Mitglieder sangen mit größter Begeisterung. Die Stimmung im Autobus auf dem Heimweg war ausgezeichnet. Wiedermal hatten wir Besuch. Am 10. März kam zur Singprobe Frau Elisabeth Fertőszögi, Sekretärin der KÓTA im Komitat Tolna, die Leiterin des Pädagogenchors Liszt Ferenc.Am 1. April 1980 war die Einweihung des Bonnharder modernen, schönen Kulturhauses. Bereits am 2. April fand die erste Beschäftigung des Deutschklubs statt. Zu dieser öffentlichen Klubbeschäftigung wurden wir eingeladen. (Zum ersten Mal in der Volkstracht.)

 

 

Am 26. April gastierte im Komitat Tolna das Weimarer Arbeitstheater mit dem Stück von Lessing: Minna von Barnhelm. Wir waren in Bonyhád, 44 Personen mit dem Bus des Babits Kulturzentrums und nahmen an der Aufführung teil. In der neuen Saison ist Chorleiterin Katharina Müller, die Musikanten mit Harmonika sind György Vanya und István Cser, Die Gesellschaftliche Leitung ist Katharina Moizes, Anna Major, Theresia Moizes, Johann Klezli, Andreas Streicher, Chormitglieder: 40 Personen.

Der Demokratische Verband der Ungarndeutschen feierte am 27. September sein 25 jährliches Bestehen. Landesratmitglied Johann Klézli nahm an den Feiern in Sopron/Ödenburg teil, /um Vorentscheid des Wettbewerbs „REICHT BRÜDERLICH DIE HAND" am 19. Oktober in Bonyhád wird 's vorher fleißig geprobt, mit folgendem Liederstrauß:

Jetzt geh ich in den grünen Wald....

Es ging ein Jäger jagen

Ich hob mal a schön Schätzchen g'habt

Stampfenlied ( Und wenn mein Schatz...) ,

Hoch am Himmel

Auf der Lüneburger Heide

Das Mihály Babits Kulturzentrum ist genau 10 Jahre alt. Zu diesem Anlaß gab es unter zahlreichen Veranstaltungen auch ein Nationalitätenabend mit folgenden Teilnehmergruppen: Großmanoker Kulturgruppe unter Leitung von Frau Agotha Wusching. In der Mitte spielt mit der Steyerzither der bekannte Kretzer Seppi Vetter, die Maratzer Gruppe, die Sänger aus Bátaszék.

Die Ansagerin Adelheid Hauth aus Frankenstadt/Baja erheiterte das Publikum mit Geschichten die sie in der Mundart vorgeführt hat. (Der Chor des Freundeskreises auf der Bühne. (Anl. 10.)

Am Ende der Vorstellung sangen alle vier Ensembles das Lied:

„Ich bin der Bua vom Donautal".

(Noch einmal die besten Produktionen der Serienfolge!)

 

 

Der Landesschwabenball war in Budapest.

Die Eröffnungsrede hielt Anton Reger, Generalsekretär des DVU.

Danach stellte sich unser Chor mit einem kleinen Programm vor.

 

 

Der Chor und sein Programm:

Jetzt geh ich in den grünen Wald

Es ging ein Jäger jagen

Stampfenlied

Hoch am Himmel

Auf der Lüneburger Heide

Gute Nacht ihr lieben Freunde (Anl.11.)

Am 1. März 1981 besuchte uns Geza Hambuch, Mitarbeiter des Ungarischen Rundfunks. Er nahm 10 Lieder für die Sendung „Gruß und Kuß" auf.

Die Eintragung:

„Ich gratuliere zum bereits Erreichten und wünsche weiterhin viel Erfolg. Macht weiter so. Ihr setzt Euch für eine gute Sache ein. Geza Hambuch."

„Reicht brüderlich die Hand!"

 

 

(Anl. 12., 13.)

(Die Anerkennung von Dr. Friedrich Wild, Ehrenvorsitzender des Deutschen Verbandes. Anl. 14.)

Nicht nur die Organisatoren der Schwabenbälle organisierten Bälle! Saison-Abschlußball hatte der Chor im Juli 1981.

Wieder eine Einladung für den Chor! Diesmal zum VII. Folklorefestival der Donauvölker vom Komitatsrat Bács-Kiskun aus Kecskemét. Eine fröhliche Reisegruppe aus Wien zu Besuch am 24. Oktober 1981.

Die Eintragung:

Die Sänger aus dem Schwabenland,

sie sangen wirklich sehr brillant!

Die Stimmen und die Melodien

gefallen auch bei uns in Wien.

Die Gruppe ist ein großer Hit,

drum sangen wir auch fröhlich mit!

Eine fröhliche Reisegruppe aus Wien"

 

Wieder Mal hört man von uns in der Zeitung. (Anl. 15.)

Und wieder eine Einladung! Und zwar Vorstellung der „Traditionspflegende Ensembles der Nationalitäten" im Babits Kulturzentrum in Szekszárd. (Anl. 16.)

Im neuen Jahr bekamen wir die erste Einladung nach Salkau/Szálka zum Nationalitätenabend am 20. Februar 1982.

„Kulturtage in der Tolnau" bringt die NZ den Titel über unsere Kulturarbeit. Die Traditionspflegende Nationalitäten Ensembles haben die Gelegenheit sich wieder vorzustellen mit Zielsetzung Friedenkundgebung im Zeichen „Frieden und Freundschaft" im Monat Mai. So in Maratz, am 14. Mai trat der Bonnharder Klubchor und das örtliche Traditionspflegende Kulturensemble auf. Am 24. Mai trat wieder der Bonnharder Klubchor auf. In Belecska genossen sich die Einwohner an Tanzen und Liedern des Traditionspflegenden Ensembles aus Großmanok. Über die Veranstaltungen liest man im Artikel der NZ. Der Szekszárder Chor des Deutschen Freundeskreises gastierte am 22. Mai in Kokersch (im Geburtsort vieler Chormitglieder), wo sie lauter in Kokersch gesammelten Lieder sangen.

Am 29. Mai 1982 kam es zu einem Chortreffen in Fünfkirchen/Pécs mit Qualifizierung verbunden. Unser Chor nahm an diesem Programm teil und erwarb „Landeseben Gut" qualifizierte Stufe. Die Meinung der Jury: „Schön und klar singender Chor, schöne Volkstracht, begeistertes Singen." Natürlich wurde die Aufmerksamkeit auf einige Fehler gelenkt. Dieses Treffen gab eine gute Möglichkeit die Arbeit der anderen deutschen Ensembles mit unserer zu vergleichen und unseren Platz unter den Chören zu finden.

Der Netphener Meisterchor /BRD/ mit 110 Mitgliedern gastierte in Szekszárd. Er trat mit dem Chor des Szekszárder Deutschen Freundeskreises und dem „Franz Liszt Pädagogenchor" am gemeinsamen Konzertabend auf.

„Meisterchor" ist eine Qualifizierung. Diese Stufe bekommen die besten Chöre vom Deutschen Chorverband. Das Chor sang vormittag in der katholischen Kirche an der Messe. 1975 erwarb er in Montreux/Schweiz den ersten, 1977 in Haag/Holland den zweiten Preis der Chöre.

Im Juni 1982 kam es zum Abschluß-Schwabenball des Arbeitsjahres - organisiert vom Chor. Bis morgen um 5 Uhr dauerte die Unterhaltung im Babits Kulturzentrum. Eröffnungsredner war Johann Schuth, Vertreter des DVU und Mitarbeiter der NZ. Der Chor bekam von der Organisation der Schwabenbälle 5000 Ft Unterstützung für neue Halstücher zu kaufen. Einladung nach Maratz zum Nationalitäten-Treffen am 22. August 1982. Es traten 4 Tanzensembles und 3 Chöre auf. Großmanok, Mohatsch, Hajosch und Maratz, Chöre: Zicko/Cikó, Bonnhard, Szekszárd.

Auch in diesem Jahr gab es die kulturelle Bewegung „Kunst und Jugend" im Komitat. Unser Chor nahm an der Veranstaltung in Hőgyész/Hedjeß teil. Als hervorragende Leistung durften wir auch am Galaprogramm am 15. Mai in Szekszárd teilnehmen. (Das Gruppenfoto nach dem gelungenen Auftritt)

 

 

Gedenken an unsere toten Mitglieder:

 Zwei ehemalige Chormitglieder sind vom Leben geschieden. Johann Kult und Johann Lambert waren Gründungsmitglieder des Chores. An beiden Begräbnissen nahm der Chor teil und sang zur Ehre der Verstorbenen am Grab ein Lied.

Johann Kult spielte schon in seiner Kindheit in Warasch/Bonyhádvarasd Klarinette, später in der Marath-Kapelle. Mit Michael Schuller erfreuten sie oft das Publikum an Bällen und bei anderen Anlässen. Bis zu seiner Krankheit sang er im Baß. Johann Lambert (Ticke-Hansi-Vetter) sang bereits in „Dalárda" von Kakasd. Mit großer Begeisterung wirkte er bei der Arbeit des Chores mit. Bei ihm sammelte die Chorleiterin viele schöne alte Lieder.

DIE GROßE REISE NACH LANGENAU :

Am 23. Juni 1983 um 1 Uhr trafen sich die spannungsvollen, aufgeregten Chormitglieder. Von uns nahm Herr János Kaczián, der Direktor des Kulturzentrums Abschied. Der von der Lieferungsfirma VOÁLN gemietete Bus rollte vom Szekszárder Kulturhaus um 1.30 Uhr in der Nacht ab. Um 5.30 Uhr waren wir an der Grenze. Nach einstündigem Aufenthalt fuhren wir durch Wien nach Salzburg ab. Um 13.30 Uhr nachmittags kamen wir in Salzburg an.

 

 

(Gruppenbild in Österreich). Danksagung bei Herrn Josef und Katharina Negeli. Dort machten wir einen kleinen Spaziergang durch das Stadtzentrum, besichtigten die Getreidegasse, das Mozartmuseum, den Dom, die Burg. Um 15.30 Uhr setzten wir den Weg fort, bei München kamen wir in einen Stau, so konnten wir in Langenau nicht rechtzeitig ankommen.

Dort wurden wir schon am Ortsschild von Hans Ortmann erwartet, der uns den Weg zum Robert Bosch Gymnasium zeigte. Unsere Gastgeber warteten auf uns gespannt und neugierig. Nach gegenseitigen Begrüßungen gingen wir „nach Hause". Hier bekamen wir das Programmheft, das Programm, und die Blume, die unseren Eintritt bedeutete. Wir wurden zum 125. Jubiläum des Liederkranz Langenau eingeladen, genauer „Liederkranz 1858 Langenau" Glied des 1849 gegründeten schwäbischen Singvereines und des 1862 gegründeten Deutschen Verein.

Die Feierlichkeit / festliches Programm, Konzert, Festlicher Aufzug, Volkskunst- Ausstellung usw. fand zwischen 24-27 Juni 1983 statt. Die Gastgeber organisierten uns außer der Feierlichkeit mehrere Programme, z. B. Besichtigung des Wasserwerks und des Heimatmuseums.

Die ungarndeutschen Heimatstuben waren für uns am interessantesten.

Wir fühlten uns wie zu Hause, oder in der „Kuchel" der Großmutter.

Die Ausstellungen lockten vielen von uns Tränen in die Augen. Wir hatten die Ehre vom Bürgermeister von Langenau Herrn Häge eingeladen zu werden. Wir unterhielten uns mit ihm, er erzählte über Langenau, über die kulturelle Tätigkeit der Langenauer Ensembles. Zum Andenken bekamen wir kleine Geschenke, zwei Schallplatten mit der Aufführung der in Langenau wirkenden Chöre, Musikkapellen.

 

(Stadtbesichtigung in Ulm. Der Festzug. Anl. 17.)

 

 

Im Herbst in der neuen Saison schlossen sich mehrere Mitglieder am Chor an. Das Interesse für unsere Arbeit wuchs im Kreise der Kindergärtnerinnen, so traten 4 Sängerinnen an.

Am 21. September sang der Chor an der Delegiertenwahl zum 6. Kongress der Ungarndeutschen. Die Delegierten aus unserem Kreis: Frau Eva Lengyel-Gönczi, Adam Hepp, Johann Glöckner, Katharina Müller, Frau Elisabeth Vida.

Landesmitglieder: Frau Elisabeth Vida, Johann Klézli, Adam Werner.

Das Jubiläumsfest des Nationalitätenchors des Szekszárder Deutschen Freundeskreises zum 5jährigen Bestehen fand am 17. Dez. 1983 statt. Das Programm mit Gastgruppen und mit der Feierlichkeit war bunt und wunderschön. Der 5jährige Chor hat viele Begrüßungen, Gratulationen und Geschenke bekommen.

Die Festrednerin war Susanna Lohn vom DVU (Anl. 18.)

Am 26. Februar 1984 wurde die Szekszárder schwäbische Blaskapelle gegründet. 15 ehemalige Blasorchestermitglieder sprachen den Wunsch aus, gemeinsam schwäbische Stücke zu musizieren. An dieser Veranstaltung sang der Chor einige Lieder. Der neue Kulturhausdirektor Kaczian, vom Komitatsrat Eva Méry, vom DVU Susanna Lohn wünschten dem neuen Ensemble gute erfolgreiche Arbeit. Leiter der Blaskapelle wurde Miklös Veghelyi, der ehemalige Kapellmeister. Auch die gesellschaftliche Leitung wurde an Ort und Stelle gewählt, sowie Josef Bogáncs, Josef Taksonyi, Josef Véghelyi. Die Gründung kam auf die Initiative des Landesratmitglieds des Verbandes Johann Klézli zustande.

Der Empfang des Gastchors „Liederkranz 1858 LANGENAU" in Szekszárd:

„Der Liederkranz 1858 Langenau machte in der Zeit vom 9. bis 14. Juni 1984 mit 46 Sängerinnen und Sängern sowie mit 23 Angehörigen und Freunden auf Einladung des Chores des Deutschen Freundeskreises in Szekszárd eine Reise nach Ungarn.

Er lernte Szekszárd, dessen Umgebung, die Landschaft, die Bewohner und die Kultur dieses schönen Landstrichs kennen. Der Liederkranz Langenau grüßte in zwei Konzerten, eines am 10. Juni in Szekszárd, eines am 11. Juni 1984 in Hőgyész, mit alten und neuen Liedern über die Grenzen hinweg die Menschen dieser Gegend und trug damit zur Vertiefung der kulturellen Bande zwischen Land und Leuten dieser Region und unserer Heimat bei. Die Reiseteilnehmer haben einige unvergeßlich schöne Tage hier erlebt und sie bedanken sich vor allem ganz herzlich für überwältigende Gastfreundschaft, der sie hier begegnet sind. „Mögen die geknüpften Freundschaften und Verbindungen zwischen den Menschen hier wie dort für immer bestehen bleiben." Im Dorf Wardum/Värdomb wurde ein Nationalitätentag im Rahmen des Kirchweihfestes veranstaltet. Unser Chor wurde zum Programm auch eingeladen. Wir wirkten mit einem Liederstrauß 20 Minuten mit. Auch das Duo trat auf. Es traten auch die Maratzer Sänger und Tänzer, so die Badersecker Tanzgruppe auf. Die hiesigen Schüler zeigten ein deutschsprachiges Programm mit schöner Aussprache ein. Die Kinder waren in der Dorftracht gekleidet.

Am 8. September 1984 fand eine große Hochzeit in Szekszárd statt. Der Hochzeitsvater Johann Klézli, Landesmitglied des VDU hatte alle Verwandten, Freunde und Mitarbeiter, so auch den ganzen Chor eingeladen. Der Bräutigam Johann Klézli jr. und die Braut Annchen Fritz, Sängerin im Chor, stammend aus Szakadát/Sagetal sagten einander das Jawort.

Die aktuelle Namenstagsfeier wurde diesmal mit Weihnachten verbunden. Neben den gegenseitigen Gratulationen und Wünschen zum Namenstag, Weihnachten und Neujahr wurden Weihnachtslieder und nach Wunsch der Gefeierten gesungen. Die Jubilanten waren alle Evas, Adams und Johannes. Der schöne „Kokerscher" Weihnachtsbaum wurde von Frau Eva Klézli geschmückt.

 

 

Nach dem Komitatsentscheid „Reicht brüderlich die Hand" in Bonyhád folgte der Landesentscheid Süd - diesmal in Szekszárd am 17. März 1985. (Johann Wolfart Sekretär des DVU überreicht den Preis des Verbandes: 3000 Forint.)

 

 

Mit großer Freude wird bekannt gemacht, daß neben dem Chor und der Blaskapelle ein Deutschklub gegründet wurde, bzw. der Jugendklub. Der Klub pflegt die Muttersprache in der Form des Deutschlernens. Jeden letzten Freitag im Monat können die Tanzfreunde schwäbische Schritte von dem Leiter der Badarsecker Tanzgruppe Johann Glöckner erlernen. Der Klub schloß mit der Grundschule Nr. 4 einen Vertrag ab, daß der Klub die dort existierende Tanzgruppe finanziell unterstützt, dagegen die Kinder an den Nationalitäten Veranstaltungen mitwirken. Der Betreuer ist Adam Heppjr., die Leiterin Frau Eva Klézli. Die neue Aufführung der Deutschen Bühne fand am 15.04.1985 mit dem Dekameronical von Heinz Kahlow statt an dem die Chor- und Klubmitglieder als Zuschauer teilnahmen.

Am 28. 04. 1985 lud das Staatsgut in Hőgyész uns zum Konzert mit dem Männerchor aus der BRD ein. Im ersten Teil der Aufführung sangen die Grundschüler der hiesigen Schule und der Chor des Szekszárder Deutschen Freundeskreises. Im zweiten Teil tritt der Männergesangverein der Stadt Haselwinkel auf die Bühne. Sie sangen romantische, melodische Gesangsstücke, gut singbare Operettenauszüge. Danach gab es ein gemeinsames Abendessen im Speisesaal des Staatsgutes, wo eine gute Stimmung herrschte.

Am 09. Mai 1985 feierte das Babits Kulturzentrum den 15. Jahrestag, wo auch unser Chor gesungen hatte. Teilnehmer waren noch die im Haus wirkenden Amateurgruppen.

Nationalitätenabend am 25. Mai 1985. Es spielte die Gastblaskapelle aus Stadtlauringen, die Kindergartengruppe der Honvéd Straße, die Kindergruppe der Grundschule 1, der Chor und das Duo des Szekszárder Deutschen Freundeskreises. Solo sang Peter Mikola. Am 25. Juni 1985 trat der Chor im Haus der Künste auf. Wir gaben ein Konzert für 120 Teilnehmer des Leselagers in Waroli/Váralja. Die gesungenen Lieder: „Das Jagen das ist mein Leben..., Ich hab a mal a schön Schätzle ghabt... Mädchen denk wohl... Drunten im Tale... Lenchen ging einmal spazieren... Es wollt einst Luise... Es war amal a Mann... "

Die Gruppe der Deutschkindergärtnerinnen der Hochschule für Unterstufenlehrer- und Kindergärtnerinnenausbildung wirkt ab September in unserem Chor mit. In der N.Z.: Sie singen im Chor, beteiligen sich am Jugendklub. (Anl. 19.)

Der Bonnharder Deutsche Nationalitätenklub ist 5 Jahre alt. Zum Geburtstagsfeier wurden wir eingeladen.

Unser Chor nahm in Báta an einem Aufführungsabend „Csillagrózsa" teil, wo sich die besten Tanz- und Singgruppen des Komitats vorgestellt haben, z.B. Őcsény, Bogyiszló und Báta. Die ungarischen und nationalitäten Amateurgruppen sind abwechslungsweise aufgetreten.

Der Chor und der Jugendklub veranstaltete einen Familienabend am 10. 02., wo sich die Nationalitätengruppen vorstellten. Die „neue" Blaskapelle, die Tanzgruppe von Bátaszék und unser Chor zeigte ein kleines Programm ein. Der Gastgeber war der Chor und der Klub, die die Gäste bewirteten.

Die Stimmung war recht lustig und freundschaftlich.

Vom Nationalitätenstudio Pécs (Fünfkirchen) nahm Willy Graf am 3.03.86. der Chorprobe teil. Am nächsten Sonntag konnten wir in der deutschsprachigen Sendung die Lieder und die Reportagen über den Chor hören. Es äußerten sich: Chorleiterin Katharina Müller, ein Gründungsmitglied Michael Müller, eine Studentin der Hochschule Jacqueline Lang, und der aus der DDR stammende Karl Kratsch, Chormitglied. Folgende Lieder wurden aufgenommen: Teures Mädchen... Es blüht ja keine Rose... Am Rhein, am Rhein... Abends wenn ich schlafen geh'... Am Samstag in der Nacht... Wenn ich mein Schimmel verkauf.

In Bonnhard nahmen wir an den Nationalitätentagen teil, der Chor, die Blaskapelle, die Kindertanzgruppe. Am 26. Mai 1986 haben wir im Pionierhaus zu unserem Freundschaftsabend Platz bekommen. Die Tanzgruppe aus Bátaszek zeigte ein 20 minütiges Programm ein, danach sang unser Chor zwei Liedersträuße: 1. Heimatslieder und 2. Liebeslieder. Unsere Gäste waren 30 Deutschnationalitäten Kindergärtnerinnen vom Komitat Komorn/Komárom. Sie interessierten sich für unsere traditionspflegende Arbeit. Die Lieder, die Tänze haben ihnen gut gefallen. Sie freuten sich, daß sie unsere Volkstracht sehen konnten. Diesmal haben uns die Kindergärtnerinnen von Baderseck, Bonnhard, Salkau und Szekszárd bewirtet. Die Kellerkapelle hat für die Tanzunterhaltung die Musik gegeben. Eine Eintragung: „Der MGV Tandaradei" Nordborchen/Westfalen hat beim „Nationalitäten Abend" neue, liebe Freunde gewonnen. Wir waren überrascht über die herzliche Aufnahme in Eurem Kreis. Diese Freundschaft soll nicht nur von kurzer Dauer sein, sondern der Anfang für eine völkerverbindende und grenzen- überschreitende Verbindung werden. Die Freude am Gesang ist der Garant für diese dauerhafte Freundschaft. Der Vorstand H. Maibaum, Jochen Senft Chorleiter. Aus der Presse in Nordborchen.

 

 

(Der Kulturausschuß tagte in Szekszárd. Anl. 20.) An der Sitzung sprach die Chorleiterin Kathi Müller über die Chorarbeit. Auftritt am Klubabend im Mai. Einladung zum Singerwettstreit, Vorentscheid am 29. März 1987 in Pécs, Leöwey Klara Gymnasium. Qualifizierungskonzert der Singchöre und Volksmusikensembles am 05. April 1987 in Bátaszék Sporthalle. Der Gemischtchor des Freundeskreises hat an der Komitats- Qualifizierung in Bátaszék die Qualifikationsstufe: „Hervorragend" erreicht.

Die Qualifizierten Gruppen dürfen sich noch dieses Jahr im Herbst in Budapest am Landestreffen beschätzen lassen und ihre Liebe zum gemeinsamen Singen und zur Volksmusik beweisen. Auch ein Landesvolksmusik-Festival der Nationalitäten im Programm des Ungarndeutschen Rundfunks wurde veranstaltet. Das Eröffnungsprogramm fand am 10. April 1987 statt, wo auch der Chor des Szekszárder Deutschen Freundeskreises mitwirkt. Das Programm der deutschen Nationalitäten kommt am 11. April in Bonnhard zur Aufführung. Die Folge des Vorentscheides in Fünfkirchen ist der Eintritt am 24. Mai zum Landesentscheid in Stuhlweissenburg/Székesfehérvár. Der vom Chor veranstaltete Nationalitätenabend im Juni, wo die Gruppen des Kindergartens Honvéd Str., der Grundschule 4., die Blaskapelle, der Chor des Freundeskreises und die Blaskapelle aus Hatzenbühl/BRD das Publikum überwältigten.

Eine amtliche, herzliche Einladung hat die Post vom Bildungsministerium übermittelt. Und wasfür ein Betreff stellte sich heraus?

Eine Auszeichnung dem Chor, „Für Sozialistische Kultur".

 

Eine Gastreise im Ausland

Der Szekszárder Gemischte Chor bekam im Jänner 1987 einen Einladungsbrief aus der BRD. Der Männerchor „TANDARADEI" der voriges Jahr unser Gast in Szekszárd war, hat uns für 8 Tage nach Nord-Borchen eingeladen.

Seit dem bereiten wir uns mit Freude auf die Reise vor. Am 12. August 1987 besuchte uns der Erste Vorstand des deutschen Chors Hubert Maibaum in Szekszárd.

Er möchte uns auch persönlich einladen. Die Chormitglieder sind im Keller von Johann Klézli zusammengekommen. Neben Fischsuppe und Rotwein haben wir die Probleme der Reise besprochen. Hubert Maibaum hat schon das Programm unseres Aufenthaltes mitgebracht. Mit Ziehharmonika sangen wir Volkslieder. Es war ein schöner Abend. (Der Besuch zwischen 1-8. Oktober in Nord-Borchen.)

 

 

Der „Ungarndeutsche Sängerwettstreit'' auf Landesebene in Stuhlweissenburg brachte uns das Ergebnis, daß wir in Budapest am Galaprogramm mitwirken können.

Der Chor sang gewöhnlich an der vergangenen Klubabenden doch diesmal, am 15. April 1988 stattfindenden Nationalitätenabend spielt er selbst die Hauptrolle und wurde zum Anlaß seines 10jährigen Geburtstags von Feierlichkeiten und Gratulationen freundlich umringt., (Anl. 21.)

Im zweiten Halbjahr 1988 hatte der Chor aus der BRD zwei Gastchöre empfangen. Am 24. August besuchte uns der SMS bzw. der Sing- und Musizierkreis Seeon.

 

 

Der zweite Besuch aus Rot am 12. September begann mit einem gemeinsamen Konzert im Kammersaal der Deutschen Bühne. Die Chorgemeinschaft „Frohsinn" aus Rot/BRD mit Chorleiter Herrn Franz Ganser sang den bunten Liederstrauß von „internationalen" Liedern vorwiegend vom ungarischen Liedgebiet sowie: „Ein wundersames Klingen in Ungarn", „Ungarischer Tanz Nr. 6." von Johannes Brahms, „Die Julischka aus Budapest" von Fred Raymond, ein tschechisches Tanzlied von Kurt Jacob, die „Raspashol" aus Rußland von Gerd Ouven, „In Verona*' von Max Orrel, das Mexiko-Liedchen, 3 Lieder aus Spanien. Nach der Pause erklangen deutsche Kunst- und Volkslieder, wie „Ich weiß nicht, was soll es bedeuten..." und „In einem kühlen Grunde"... von Friedrich Schiller, „'s Bäbele" und „Schatz, i trau dir net"...

Der Szekszárder Chor des Deutschen Freundeskreises begrüßte die Gäste mit einem Liederstrauß in schöner Volkstracht, dirigiert von Hans Müller, in der Abwesenheit Kathi Müllers. Nach dem Konzert gab es einen stimmungsvollen Freundschaftsabend wo der Szekszárder Chor für einen Gegenbesuch nach Deutschland eingeladen wurde.

Die Chorgemeinschaft „Frohsinn" machte in Ungarn eine 8tägige Reise, geleitet von Josef Wirth - wo Tevel, Kleindorog und Szekszárd der „Abstecher" war.

Oder war der Abstecher die Ungarische Tiefebene und Budapest?

Franz Ganser Chorleiter verabschiedet sich von der Chorgemeinschaft „Frohsinn" nach fünf Jahren Zusammenarbeit wegen seiner Doppelbelastung. Er erinnert sich an die einmalige Reise seines Chores nach Ungarn, die sich als eine sehr gute Sache erwies. Die sämtlichen Stationen der achttägigen Reise blieb in bester Erinnerung allen Teilnehmern. Mitte Juni werden die Sänger aus Ungarn in Rot erwartet, wo der neue Dirigent Josef Hornauer die Sängerscharen zusammenführt.

Im Juni 1989 konnten wir den Gegenbesuch bei der Chorgemeinschaft „Frohsinn" in Rot antreten. Die Sängerschar aus Szekszárd an der Spitze mit dem neuen Chorleiter Johann Müller wurde in Rot mit einem umfangreichen Programm freundlich erwartet. (Anl. 22.)

 

 

An der Jahreshauptversammlung in Rot wurde der Ungarn-Besuch als einer der Höhepunkte des Jahres genannt. Herbert Maier, Vorsitzender bezeichnete in seinem Vorstandschaftsbericht als einen markanten Punkt in der ganzen Vereinsgeschichte den dreitägigen Besuch des befreundeten ungarischen Chores aus Szekszárd. An der Hauptversammlung kam es auch zu Neuwahlen. Herr Herbert Maier widmete 30 Jahre Tätigkeit in der Vorstandschaft, zehn Jahre als Kassierer, zehn Jahre als stellvertretender Vorsitzender und zehn Jahre als Vorsitzender. Nun wurde er neugewählt. (Anl. 23.).

Nach dem Abschied von Rot trat der Chor in der Partnerstadt Bietigheim-Bissingen auf. Der Chor bekam eine Einladung nach Nordborchen und Paderborn vom 25- 30 Oktober 1990.Aus der BRD - Wolfskehlen - besuchten uns zwei Singchöre, ein Frauenund ein Männerchor mit Leitung Katharina Müller und Herrn Scharf. Auch unser Gemischtchor trat auf, geleitet von Frau Anna Haász. Die Tanzgruppe der Grundschule Nr. 4. wirkte von Leiter László Gaál mit. (Anl. 24.) In Wolfskehlen am Festgottesdienst mitwirkenden: Gemischter Chor Szekszárd, Dirigentin Frau Anna Haász, Frauenchor Wolfskehlen, Dirigentin: Frau Katharina Eicher-Müller, Männergesangschor Wolfskehlen Dirigent: Herr Peter Wilhelm. Im Jahre 1993 hatte der Szekszárder Chor des Deutschen Freundeskreises das Glück getroffen in Calella (Spanien) am Oktoberfest teilzunehmen. (Abschied vom Chorsekretär Josef Ebner.)

 

 

 

Der Szekszárder Chor mit „Nachwuchs" bekam eine Einladung nach Hedjeß/Hőgyész zu seinem Zehnjahr Jubiläum.(Die Gratulation.)

 

 

Am 19. November 1993 feierte der Chor in festlichem Rahmen sein 15 jähriges Bestehen mit einem Sängertreffen verbunden.

Neben dem jubilierenden Chor traten die Gastchöre aus Bonyhád, Hőgyész und Tevel auf, auch die Szekszárder Blaskapelle Alisca Brass Band und Roger-Schilling-Band aus Pax/Paks sowie die Tanzgruppe „Junges Herz" wirkten mit großem Beifall mit. „Die aller herzlichsten Glückwünsche zum 15jährigen Jubiläum. Möge der Chor noch lange Freude am Singen haben und dem Menschen unserer Welt mitteilen. Ich hoffe, daß Euer Singen viele erreicht, die das Motto 'singen heißt verstehen' noch nicht gehört haben. Es ist Eure Aufgabe das deutsche Lied in Eurem Lande zu erhalten und zu bewahren.Eure Lieder zu hören war und ist immer ein besonderes Ereignis, Ihr seid Träger von kulturellem Brauchtum, das erhalten und gepflegt werden muß. Ich bin stets bereit als Ehrenmitglied dieses Ziel zu unterstützen. Für Eure Arbeit wünsche ich viel Erfolg und immer eine glückliche Hand, bei der Führung des Vereins. Euer Ehrenmitglied, Hubert Maibaum."Der Chor des Deutschen Nationalitätenvereins zusammen mit der Tanzgruppe Junges Herz machte wiedermal zwischen 12-16. Oktober 1995 eine große Gastreise ins Ausland.

Die Einladung lautete aus der Rheinland-Pfalz, Stadt Speyer und aus der Partnerstadt Bietigheim-Bissingen. Der Chor - dirigiert von Frau Boglárka Sudár - gastierte das erste Mal in Speyer, die Tanzgruppe Junges Herz gegründet 1989 aus den damaligen Schülern der Grundschule Dienes Valeria, geleitet von László Gaál, das zweite Mal.

Im Bietigheim-Bissingen wurden wir von Herrn Oberbürgermeister Manfred List und von der Chorvereinigung Bietigheim empfangen. Die Freundschaft wurde durch die gemeinsame Programme weiter vertieft, sogar mit gemeinsamer Verständigung sangen die zwei Chöre als einer, vierstimmig zusammen, dirigiert von Frau Zeeb, Leiterin des Gastgebers Chor. (Anl. 25., 26.)

Der Chor des Deutschen Nationalitätenvereins führt eine wichtige Rolle im Leben der deutschen Minderheit in Szekszárd. Er wirkt an jeden wichtigen Ereignissen und Festen in der Stadt und außer der Stadt mit. (Am Tag der Minderheiten mit der jüngsten Dirigentin Agnes Bodo an der Spitze.

 

 

 

   
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