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Einführung

 

Im Rückblick scheint die Geschichte wie im Fluge zu vergehen. Dieser Band hat gar nicht so lange her noch Geschehnissen ein Denkmal gesetzt, die 100 Jahre zurückgelegen hatten - und heute sind es schon 130 Jahre, die uns von den Seiten begrüßen.

Aber Manches verändert sich nicht.

Die Lehre, die man als Szegediner zieht ist eine Lehre, die mit einer 130 Jahre alten Mahnung beginnt, und die heute ein determinierendes Erlebnis in unserem kollektiven Gedächtnis darstellt. Der Brief, der von Lajos Kossuth verfasst wurde.

„Richten Sie bitte an das Volk von Szeged aus, dass derjenige, der die Stadt einst den Stolz der Nation genannt hat, von ihm erwartet, sich auch heute dieses Namens würdig zu erweisen".

Und das Volk von Szeged ist seit 130 Jahren eifrig bemüht sich an den Aufruf zu halten. Jede Epoche birgt ja die ihr eigenen Herausforderungen.

Szeged wurde einmal - an der Nacht im März des Jahres 1879 - von der Wut der Theiß fortgefegt, dem Erdboden gleichgemacht.

Aber die zweite Stadt Szeged wurde aufgebaut. Anstatt aus Lehm nun aus Stein.

In einem Land, welches von dem Ersten Weltkrieg zerrüttet wurde, inmitten der Aussichtslosigkeit und Weglosigkeit, haben die Szegediner auf die Erneuerung, auf die Kraft der Kultur, der Wissenschaft vertraut, und das dritte Szeged wurde neu erbaut. Die Universitäts- und Festivalstadt.

Und heute vertrauen wir wieder mit tiefstem Vertrauen darauf, dass durch unseren gemeinsamen Anstrengungen gewiss auch das vierte Szeged, das Szeged des einundzwanzigsten Jahrhunderts, ein Wissens-und Regionszentrum Europas erbaut wird.

Und heute vertrauen wir wieder mit tiefstem Vertrauen darauf, dass „Szeged schöner wird, als je zuvor", und wir glauben, dass unsere Anstrengungen von Erfolg gekrönt werden, und glauben, dass wir aus dem Beispiel unserer Vorfahren eine Kraft schöpfen können, welche die Zukunft unserer Nachkommen vorbereitet.

 

Die dritte, erweiterte Ausgabe dieses schönen Bandes der Erinnerung schöpft auch aus Momenten unserer Gegenwart. Aus einer Gegenwart, welche sich im Jahr 2006 erfolgreich dem Kampf mit dem seit jeher höchsten Wasserstand der Theiß gestellt hat, und welche, wie es scheint, für immer Frieden mit dem schönen Fluss geschlossen hat.

Auf den Seiten des Buches der Geschichte wird die Gegenwart von Szeged, von dem „Stolz der Nation", von einer Stadt, die sich immer verändert, immer wieder neu geboren wird und niemals bereit ist sich geschlagen zu geben, weitergeschrieben.

 

DR. LÁSZLÓ BOTKA

BÜRGERMEISTER

 

 

   
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